Bundeskanzlerin Merkel und der chinesische Präsident Xi zu Besuch bei den Neu-Bärlinern

Eröffnung des Panda Garden im Zoo Berlin

Rote Lampions schmücken die Allee vom Elefantentor zum neuen chinesischen Pavillon, auf der sich eine Kolonne schwarzer Fahrzeuge dem Panda Garden nähert. Endlich ist er da, der Tag, auf den der Zoo, Berlin, ja ganz Deutschland schon sehnsüchtig gewartet hat: Mittwoch, der 5. Juli, der Tag an dem der Panda Garden im Zoo Berlin feierlich eröffnet wird. Die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und ihr Staatsgast, der chinesische Präsident Xi Jinping haben es sich nicht nehmen lassen, Meng Meng und Jiao Qing persönlich in ihrem neuen Zuhause willkommen zu heißen.

„Das ist ein besonderes Stück China, das viele Menschen in Deutschland erfreuen wird“, sagte die Bundeskanzlerin bereits 2015 auf einer Pressekonferenz in Peking. Damit sollte sie Recht behalten. Die Vorfreude auf die beiden Neuankömmlinge steigerte sich in den vergangenen Monaten zu einem regelrechten Panda-Fieber. Der chinesische Präsident Xi Jinping betont die Bedeutung der Pandas für die deutsch-chinesische Freundschaft: „Die chinesisch-deutsche Zusammenarbeit zum Schutz der Großen Pandabären ist von außerordentlicher Bedeutung. Ich hoffe sehr, dass Meng Meng und Jiao Qing neue Botschafter der Freundschaft beider Völker sein werden.“

Mit einigen kurzen Grußworten und einem kulturellen Rahmenprogramm wurde der Panda Garden im Beisein zahlreicher Ehrengäste eröffnet. Ab dem 6. Juli können Zoobesucher Meng Meng und Jiao Qing in ihrem insgesamt über 5.000 m² großen Panda Garden mit Klettergerüst, Schaukel und felsigen Wasserlauf begrüßen.

"Wir freuen uns, dass Berlin nun um eine Attraktion reicher ist – Pandas gehören einfach nach Berlin", sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller und der Aufsichtsratsvorsitzende der Zoo Berlin AG, Frank Bruckmann fügt hinzu: „Wir sind stolz darauf, dass in nur acht Monaten Bauzeit die modernste Panda-Anlage Europas entstanden ist und sind uns sicher, dass sich Meng Meng und Jiao Qing in der Hauptstadt wohl fühlen werden.“ Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem freut sich über die internationale Zusammenarbeit beim Thema Artenschutz: „Der Großen Panda ist für mich ein Symbol für erfolgreiche Artenschutzbemühungen. Tierarten können vor dem Aussterben bewahrt werden, wenn der politische Wille da ist und ich freue mich, dass wir mit der Haltung dieser Tiere einen wichtigen Beitrag leisten können.“

Nicht nur die beiden asiatischen Neubürger bringen chinesisches Flair nach Deutschland. Um die Ankunft von Meng Meng und Jiao Qing gebührend zu feiern, veranstaltet der Zoo Berlin in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Kulturzentrum ein traditionelles Fest, bei dem kraftvolle Qingcheng-Kämpfer ihr Können zeigen, während im Hintergrund sanfte Töne der Bambusflöte klingen und der zauberhafte Duft der chinesischen Teezeremonie den Zoo erfüllt.

Bis zum Sonntag können die Zoobesucher in die Welt der mystischen Masken, des Jahrtausende altem Brokat und der Seidenstickerei sowie des filigranen Papierschnitts eintauchen. Während die Gäste sich durch die angebotenen asiatischen Köstlichkeiten probieren, können sie traditioneller chinesischer Volksmusik lauschen und handgefertigte Körbe, Fächer und Schlafmatten aus Pandas Leibspeise Bambus bestaunen.

Das chinesische Fest wird vom 6. bis 9. Juli 2017 rund um den Panda Garden im Zoo Berlin stattfinden. Das fernöstliche Programm ist von 10:00 bis 17:00 Uhr geplant. Von 11:00 bis 16:00 Uhr wird es stündlich Musik- bzw. Kunstvorführungen geben.

Der Eintritt für das chinesische Fest und Panda Garden ist kostenlos, es wird lediglich der reguläre Eintrittspreis für den Zoo an den Kassen fällig.

Zahlen & Fakten zum Panda Garden

Zuletzt aktualisiert am: 2017-07-05 20:58:39
Pressetext Zoo Berlin

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