Burgers' Zoo
Burgers’ Zoo eröffnet Ökodisplay Desert nach umfangreichem Umbau
Nach monatelangem Umbau präsentiert der Königliche Burgers’ Zoo seine beeindruckende Felsenwüste in völlig neuem Gewand: Am Donnerstag, dem 9. Juli 2026, öffnet das umfassend modernisierte Ökodisplay Burgers’ Desert seine Tore. Besucher erwarten neue Lebensräume für zahlreiche Tierarten, ein komplett neugestalteter Rundgang und ein neuer Haupteingang. Den symbolischen Auftakt der Wiedereröffnung bildet die Freilassung einer Kalifornischen Wüstenschildkröte in das gemischte Reptilienhabitat – ein wichtiger Moment in der schrittweisen Besiedlung der neu gestalteten Wüstenlandschaft.
Die größte überdachte Felsenwüste der Welt
Burgers’ Desert wurde 1994 eröffnet und ist eine naturgetreue Nachbildung der Sonora-Wüste in Arizona und Nordmexiko sowie der angrenzenden Mojave-Wüste in Kalifornien. Die größte überdachte Felsenwüste der Welt begeistert mit beeindruckenden Canyons, trockenen Flussbetten, Höhlen und einer außergewöhnlichen Tier- und Pflanzenwelt, die sich an extreme Trockenheit und Hitze angepasst hat. In europäischen Tierparks findet man relativ wenige nordamerikanische Tierarten, und auch die typischen Wüstenpflanzen dieser Region – wie Agaven, Yuccas, Opuntien und meterhohe Saguaro-Kakteen – bilden in Arnheim eine außergewöhnliche botanische Sammlung.
Allmähliche Einführung neuer Tierarten
In den kommenden Wochen und Monaten werden die Tierpfleger und Biologen des Zoos schrittweise neue Tierarten in ihr neues Lebensumfeld einführen. Besonders viel Zeit benötigen Tiere, die in gemischten Gehegen leben werden. Sie müssen sich nicht nur an die neue Umgebung, sondern auch aneinander gewöhnen. Insbesondere in dem neuen Open-Top-Gehege werden langfristig verschiedene Reptilienarten zusammenleben, die dort alle – buchstäblich und im übertragenen Sinne – ihren eigenen Platz finden müssen. Dort können Besucher fortan neue Tiere wie Chuckwallas, Mexikanische Krustenechsen und Wüstenschildkröten aus nächster Nähe beobachten.
Ein Ökodisplay ist niemals fertig
Der Burgers’ Zoo ist international bekannt für seine Ökodisplays: naturgetreu nachgebildete Ökosysteme, in denen viele Tierarten in großer Freiheit inmitten unzähliger Pflanzenarten leben. Ein solches Ökodisplay ist nie fertig: Es entwickelt sich ständig weiter. Mit zunehmender Komplexität ergeben sich oft neue interessante Herausforderungen und Möglichkeiten. So können in den verschiedenen Entwicklungsstadien des Ökodisplays durchaus immer wieder neue Tier- und Pflanzenarten hinzugefügt werden.