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Interview mit Norbert Witte

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v.l.n.r: Christopher Flade, Norbert Witte und Andrej Woiczik
Kurz äußerte sich Norbert Witte, ehemaliger Betreiber des Spreepark, zu einem eventuellen Comeback des Spreepark.

Das Interview

Freizeitpark-Welt.de: Wann geht der Spreepark wieder in Betrieb?

Norbert Witte: Wenn es nach mir gehen würde sofort, aber zuerst müssen einige juristischen Fragen geklärt werden, bevor wir mit der Arbeit beginnen können.

Freizeitpark-Welt.de: An welchen Hürden der Berliner Politik (Berliner Senat/Bezirksamt) scheitert bislang das Comeback des einstigen größten Freizeitparks in Ostdeutschland?

Norbert Witte: In einer neuen Planungsstufe „B“ fordert die Berliner Politik von einem Investor den 4 spurigen Ausbau der Zufahrtstraßen zum Spreepark und den Bau eines Parkhauses am Rande des Spreeparks, das Kostenvolumen hierfür beträgt über 15 Millionen Euro und des Weiteren dürfen von bisher 28,6 Hektar Fläche des Spreeparks zukünftig nur noch 15 Hektar ohne weitere Ausbaumöglichkeiten genutzt werden. Bei möglichen Investitionssummen von 20-30 Millionen Euro rechnet sich dieses wirtschaftlich nicht für Investoren. Weiterhin erlaubt die Politik keine Erlebnisgastronomie im Spreepark samt dem dazugehörigen Restaurant.


Damals noch im Bau: Die Wildwasserbahn "Grand Canyon"

Freizeitpark-Welt.de: Nehmen wir an, die juristische Prüfung ergibt, dass Sie den Spreepark wieder zu wirtschaftlichen relevanten Konditionen weiterführen können, was würden Sie tun, um Besucher im Spreepark begrüßen zu können?

Norbert Witte: Es ist sehr erfreulich, dass in Gesprächen mit Fahrgeschäftherstellern erkennbar ist, dass diese „Gewähr bei Fuß“ stehen würden, wenn es wieder los gehen würde.

 Der erste Schritt wäre, dass wir einen Bereich vom damaligen Eingang bis zur Wildwasserbahn (Anmerkung der Redaktion: ca. 7 Hektar) mit 20 Fahrgeschäften innerhalb von drei Monaten ausstatten könnten inkl. TÜV-Abnahme und dann mit den erwirtschafteten Einnahmen in der weiteren Zeit den Park wieder weiter ausbauen würden.

Realistische Planungen sehen vor, dass 300.000 bis 400.000 Besucher den Park im Jahr besuchen würden.

Freizeitpark-Welt.de: Wir bedanken uns für ein sehr informatives Interview und hoffen, dass ihre Pläne sich in Zukunft umsetzen lassen.

Weiterführende Links

» Zum Artikel "Rummel im Dschungel - Comeback des Berliner Spreeparks?"
» Interview mit Christopher Flade