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Zoo Dresden

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Standort: Dresden | SachsenZur Parkauswahl Deutschland
Kategorie: Zoo / Tierpark
Eröffnung: 1861
Hunde (an der Leine): nicht erlaubt
Internet: www.zoo-dresden.de/
18. September 2016
Zootag
Schau hinter die Kulissen des Zoos
1. Oktober bis 16. Oktober 2016
Herbstferien-Tierpflegertreffpunkte
3. Oktober 2016
Riesenkinderfest
31. Oktober 2016
Halloween im Zoo mit großem Lampionumzug
 - 2013
Eingang zum Zoo Dresden

Mit einem Alter von mehr als 150 Jahren gehört der Zoo Dresden zu den ältesten in ganz Deutschland. Nur die Zoos in Berlin, Frankfurt/Main und Köln sind älter. In den letzten Jahren konnte der Zoo Dresden jeweils 750.000 Besucher begrüßen. Der Schreiber dieser Zeilen besuchte erstmalig im Jahr 1997 den Zoo Dresden und nachfolgend unregelmäßig zahlreiche Male und konnte erfreut feststellen, dass sich der beliebte Zoo im großen Dresdener Park kontinuierlich positiv weiter entwickelt hat.

Seit diesem Erstbesuch entwickelte sich der Zoo Dresden wie folgt weiter: Der "Zoo unter der Erde" wurde 1997 eröffnet. Die Baukosten betrugen etwa 400.000 Deutsche Mark. Im Gebäude der unter der Erde gelegenen Anlage wird auf etwa 70 m² das Leben von Feuersalamandern, Molchen, Atlaskröten, Königsnattern, Türkei-Stachelmäusen und anderen Kleintieren gezeigt. Der Schauraum ist über eine Treppe oder eine Rutsche zu erreichen. In einer nachgebildeten Kanalisation sind Wanderratten zu sehen. Diese Attraktion ist besonders bei Kindern beliebt.

Das "Afrikahaus" wurde 1999 eingeweiht. Es schließt sich direkt dem Haupteingangsgebäude an und hat eine Fläche von über 2500 m². Im Eingangsbereich erhält man über Glasscheiben Einblick in den Wohnraum der Nacktmulle. Am Anfang der Haupthalle ist der Galeriewald, links und rechts von dem mit Waldboden bedeckten Besucherpfad befinden sich die Gehege der Mandrills und der Elefanten. Der Rundgang führt unter anderem über eine Holzbrücke. Das Innengehege der Mandrills umfasst eine Fläche von rund 120 m² und außen 250 m².

Der Besucherraum vom Orang-Utan-Haus wurde 2005 mit Naturmaterialien und interaktiven Schautafeln neu gestaltet. Holz und Bambus sind jetzt die vorherrschenden Materialien. Für die zwei Orang-Utan-Gruppen des Dresdner Zoos sind vier miteinander verbundene Innenkäfige vorhanden. Außen stehen zwei 5,50 m hohe Volieren zur Verfügung. Die größere der beiden ist etwa 20 m lang. 2007 wurde die Löwen-Karakal-Anlage eröffnet.

Nach einem halben Jahr Bauzeit und mit Baukosten in Höhe von 2,8 Millionen Euro entstand auf einer Fläche von 1300 m² die neue Löwensavanne am alten Raubtierhaus. Entsprechend dem heimatlichen Lebensraum der Löwen, Karakale und Zebramangusten, die in der Anlage untergebracht sind, wurde das Gehege als Savannenlandschaft gestaltet. Die Besucher können die Tiere durch Glasfenster oder aus fünf Meter Höhe beobachten. Die Anlage liegt direkt am restaurierten Besucherfelsen, der in einer Ausstellung über die Geschichte des Zoos informiert. Hier kann man sehr anschaulich erleben, wie vor 100 Jahren Löwen im Dresdener Zoo lebten. Außerdem wurde ein Wasserspielplatz angelegt. Auch in den Folgejahren wurde kräftig in den Dresdener Zoo investiert. 2008 wurde die neue Giraffen- und Zebraanlage eröffnet. Viele Dresdner Firmen und der Förderverein des Zoos unterstützten den Bau der neuen Anlage, um die langjährige Tradition der Giraffenhaltung im Dresdner Zoo nach 24 Jahren wieder aufleben zu lassen.

Bereits ein Jahr später wurde die Katta-Insel eröffnet und die letzte große Investition wurde im Jahr 2010 mit der Eröffnung vom Prof.-Brandes-Haus getätigt. Es beherbergt vor allem Klettertiere wie Affen und Faultiere, aber auch Vögel, Insekten und das bereits seit 1958 im Besitz des Zoos befindliche, 4,50 Meter lange Leistenkrokodil "Max". Des Weiteren wurde in den Jahren 2011 bis 2013 die Schneeleoparden-Anlage, Erdmännchen-Anlage und die Kleine Panda-Anlage modernisiert und nach neuesten zoologischen Gesichtspunkten gestaltet. Seit 2014 beherbergt der Zoo Dresden auch Koalas.

Seltenheit in Europa

 - 2013

Koalas werden außerhalb Australiens nur sehr selten gezeigt. Derzeit gibt es neben dem Zoo Dresden nur 7 andere europäische Zoos, die diese Art halten. In Deutschland hält diese Tierart sonst nur der Zoo Duisburg, welcher auch die Koalahaltungen in Europa koordiniert. 2016 wird es sie auch im Zoo Leipzig zu erleben geben.

Mit seinen nur 13 Hektar ist der Zoo Dresden einer der kleineren Zoos in deutschen Großstädten. Dennoch wird einen soviel geboten, dass man zahlreiche Stunden dort geniessen kann.

News aus Zoo Dresden & mehr

8. "Tag der Herzen" am 15. September im FORT FUN
Freizeitpark öffnet am 15. September exklusiv für Gäste mit körperlicher und geistiger Behinderung, FORT FUN bietet freien Eintritt für eingeladene Besucher mit Behinderung und ihre Begleiter, Kapitän Schwarzbart geht mit Gästen auf interative Schatzsuche, Freiwillige Helfer für Veranstaltungstag gesucht

Meinungen zum Zoo Dresden

Schöner alter Zoo ist kein Freizeitpark!
Christian aus Dresden, 17.04.2015 um 15:25:03
Der Dresdner Zoo ist ein schöner alter Zoo. Von daher sind viele Bauarbeiten erforderlich, zum einen die Anpassung der Tiergehege auf angemessene Größe und zum anderen Tiere den Besuchern sichtbarer zu machen. Man sollte aufpassen das nicht zuviel zugebaut wird! Die Website vom Zoo Dresden ist auf den ersten Blick ansprechend. Geht man in die Tiefe „Tierintex“ da fangen schon mal die Defizite an. Nur paar Beispiele Zergohreule kein Foto, Triel kein Foto, Riesenlaubfrosch nicht aktiv keine Beschreibung, Klippschliefer nicht aktiv keine Beschreibung, falscher Eintrag Roter Piranha gehört zu den Salmlerartige Fische und nicht zu Karpfenartige Fische, Schneeeule nicht aktiv keine Beschreibung. Hier ist auf jeden Fall Nachholbedarf, denn die Website ist ein Aushängeschild. Kritiken gab es auch in der Vergangenheit. Der Zoo sollte sich auf seine Aufgaben konzentrieren Tiere den Besuchern nahe und deren Lebensweise darzustellen und nicht der Unart „schneller-höher–weiter“ verfallen es ist schließlich kein Freizeitpark oder.
Glasscheiben sind eigentlich zum Durchschauen gedacht, bei den afrikanischen Löwen ist es nicht ausreichend möglich, da diese von den Raubtieren zerkratzt wurden und vergilbt, da der Weichmacher ist aus den Kunststoff ausgedünstet ist. Die Verweilzeit ist daher sehr gering. Abhilfe könnte außen vor den Scheiben ein stromführender Zaun angebracht werden, somit kann das Raubtier nicht mehr die Scheiben zerkratzen! Im Terrarium wird der Durchblick durch angelaufene Scheiben versperrt, deshalb auch hier ein und raus. Positiv sind die gastronomischen Einrichtungen sind auf dem Gelände verteilt, das hat zur Folge geringe Wartezeiten und man bekommt immer einen Sitzplatz auch bei schönen Wetter. Die Grünanlagen sind sehr gepflegt und Sitzbänke sind ausreichend vorhanden. Abfallbehälter sind überall platziert und somit wird für Sauberkeit angeregt bzw. gesorgt.
Das Gehege der Baumstachler ist nicht ansprechend. Das neue Gehege für die Schneeleoparden ist zwar angemessen groß für die zwei Tiere, aber man bekommt sie sehr selten zu sehen. Ich hatte bei bestimmten Zeiten die Gelegenheit die Tiere zu sehen und zu fotografieren.

Ich hatte zum Geburtstag eine Jahreskarte bekommen. Dies habe ich zum Anlass genommen den Zoo unter die Lupe zunehmen in den Jahreszeiten Sommer, Herbst, Winter und Frühling. Innerhalb eines Jahres wurde der Zoo 24 mal besucht mit einer Gesamtbesuchszeit von 53 Std. Ermittelte Zeit vom ersten Foto und letzten Foto jeden Besuchstages. 2177 Fotos wurden gemacht. Ein Bruch teil der Fotos wird für mein Zoo-Buch benötigt.
sehr schöner Zoo der sich immer weiter entwickelt
Maik aus Dresden, 06.07.2014 um 20:00:25
DIe Koalas sind schon im Dresdner Zoo zu sehen. Übrigens deutschlandweit nur noch im Duisburger Zoo zu sehen.


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