Heide Park: Zukunftspläne

Alles zum Heide-Park Resort, seinen Achterbahnen und Entwicklung

Heide Park: Zukunftspläne

Beitragvon Andrej Woiczik » Mi 13. Apr 2011, 11:37

Krakenangriff auf Disney-Freizeitparks

Mit der neuen Super-Achterbahn „Krake“ will Heidepark-Betreiber Merlin seinen größten Konkurrenten ärgernVon Felix Mescoli

Im Heide-Park in Soltau legen Techniker gerade letzte Hand an Deutschlands ersten "Dive-Coaster". Die Schussfahrt dieser Achterbahn namens "Krake" führt senkrecht in die Tiefe. Nicht nur Parkbesucher soll die Bahn das Fürchten lehren – sondern auch den Disney-Konzern.

Der Freizeitpark in der Lüneburger Heide gehört zur Merlin Entertainment Group des Briten Nick Varney. Genauso wie das Gruselkabinett Hamburg Dungeon und das Aquarium Sea Life in Hannover, die Legoland-Parks oder auch Madame Tussaud’s Wachsfiguren-Kabinette.

2007 hat Merlin den Heide-Park übernommen. 150 Millionen Euro gibt der Konzern nach eigenen Angaben jährlich für Investitionen oder Übernahmen aus. 16 Millionen fließen in die neue Attraktion „Krake“.

Wer in dieser Achterbahn sitzt, stürzt in seinem Wagen 41 Meter tief ins Maul eines Kraken, der mit seinen Tentakeln ein Schiffswrack umschlingt. Das 700-Tonnen-Stahl-Monstrum soll noch mehr Besucher in den Park locken. „Wir haben einen Dreijahreszyklus für große Investitionen. Jetzt wollten wir etwas machen, das für Deutschland einzigartig ist“, sagt Heide-Park-Geschäftsführer Hannes Mairinger unserer Zeitung.

Die Investition ist Teil einer globalen Expansions-Strategie. Varney will Marktführer Disney vom Thron stoßen. Sein Konzern betreibt heute 70 Freizeitparks in 16 Ländern auf vier Kontinenten. 15.000 Mitarbeiter umsorgen die Besucher. Im Heide-Park sind während der Saison bis zu 1000 Menschen beschäftigt. In Italien soll demnächst ein weiteres Sea-Life-Aquarium, in Wien und Blackpool je ein Madame-Tussaud's-Kabinett eröffnen. Bis 2012 entstehen Parks in Malaysia und in den USA.

Das Geschäft läuft gut: 38,5 Millionen Menschen strömten 2009 in die Parks des Unternehmens. Der Konzernumsatz betrug umgerechnet knapp 900 Millionen Euro, das Vorsteuerergebnis 272 Millionen Euro. Dem Heidepark bescherte das Jahr der Wirtschaftskrise ein Rekordergebnis. „Wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage blieben die Leute in Deutschland. Das war gut für uns“, sagt Mairinger.

Das Merlin-Konzept beruhe darauf, dass sich die einzelnen Attraktionen ergänzten, statt sich Konkurrenz zu machen, sagt Mairinger. „Ist bei uns schlechtes Wetter, ist das Sealife in Hannover voll.“

Zusätzlich ist man ständig auf der Jagd nach neuen Zielgruppen. Mit Shows und Veranstaltungen sollen jetzt verstärkt Senioren in die Merlin-Parks gelockt werden. „Wir sind dabei, Schwellenängste abzubauen“, sagt Mairinger. Als ersten Schritt haben sich die Manager einen anheimelnden Namen für die ergrauten Besucher einfallen lassen: „Silverkids“ – auf Deutsch: Silberkinder.

Quelle:
http://www.newsclick.de/index.jsp/menui ... d/14032444

Persönliche Anmerkung:
Glückwunsch zu den tollen wirtschaftlichen Zahlen, aber der Heide Park ist nur ein kleiner Teil des Merlin Konzerns, sich in diesem Zusammenhang mit dem Disneykonzern zu messen ist schon "sportlich".

Wer dieses liest, bekommt den Eindruck, als ob der Heide Park den Disneyparks Konkurrenz machen will.
Oder sieht Ihr dieses anders.

Viele Grüße aus Berlin
Andrej
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Re: Heide Park: Zukunftspläne

Beitragvon mcgyver » Mi 13. Apr 2011, 11:54

genau das gleiche hatte ich gestern auch gedacht , als ich den Bericht gelesen habe. Ich denke mal auch wenn sie schon hinter Disney sind in der Rangliste ist die Lücke doch zu groß , um sie so mir nix dir nix zu überbrücken. Davon mal abgesehen frage mal eine wildfremde Person nach auf der Straße ob er Disney kennt und ob er die Merlin gruppe kennt. Es ist alleine schon der Name der vieles ausmacht
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Re: Heide Park: Zukunftspläne

Beitragvon Andrej Woiczik » Mi 13. Apr 2011, 17:00

..ich nochmals.
Auch wenn ich seit fast drei Jahrzehnten ein großer Fan vom Heide Park bin und unsere Familie seit 4 bzw. 5 Jahren die Merlin Group Jahreskarte hat, muss ich mich über solche Aussagen wie von den Herren vom HP/Merlin sehr wundern.

Wenn in den kommenden Tagen das Ranking der Besucherzahlen der größten Freizeitpark der Welt veröffentlicht wird, dann wird man sehen was Träume & die Realität ist.

Das Ambiente in Freizeitparks wie Efteling, Europa Park, PHL,PortAventura, Tivoli Kopenhagen und auch einige andere dänische Freizeitparks, ganz zu schweigen von Disneyland Paris, ist einiges "netter" und "interessanter" als jenes im Heide Park. Im Ranking dürfte, wie es aussieht, der HP mit Movie Park & Hansa Park um den 18-20 Platz in Europa rangeln.

Weltweit dürfte es höchstens zu einem Top 50 Platz reichen.

Da sind die Pläne der Merlin/HP Herren eines, die derzeitige Realität etwas anders.

Der Weg mit Krake, zukünftigen Umthematisierungen, ggf. wieder Inbetriebnahme des Heide Dorfs und der Weg zu einem Themenpark ist positiv, doch der HP steht am Anfang der Entwicklung, diesen haben die Genannten bereits hinter sich und können so auch fast ganzjährig die Besucher verzücken.

Auf Grund einiger Versäumnisse & unerfüllter Versprechungen der Vergangenheit muss der HP seinen ehemals sehr guten Ruf wieder herstellen.
Ähnlich ergeht es ja auch z.Z. dem Movie Park.
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Re: Heide Park: Zukunftspläne

Beitragvon Andrej Woiczik » Fr 30. Aug 2013, 09:12

..aus aktuellem Anlass mal einen "uralt Thread" zum Leben erweckt.
Nach der sehr heftigen Kritik (Abriss der WWBII und dem Bekanntwerden der ersten Pläne vom HP zur "Nachnutzung") und der nun z.T. übertriebenen Lobpuddelei, der ehemalige Nörgler, weil das "WC-Layout" atmenberaubend ist,warten wir doch alle erst mal die Thematisierung und die Fahrt selbst ab. ;)



"Der Heide Park" hat auf Youtube ein Video zum Verlegen der ersten Schiene veröffentlicht.Die Pläne im Hintergrund sind für die Zukunft vom HP sehr interessant. (wenn es neue Pläne sind ;) )
..besonders die rot eingefärbten
http://www.youtube.com/embed/DejRFkXk0S0
http://www.heide-park.de/wingcoaster2014/baublog/


..es gab bereits 2011 im HP Pläne die "Themenfahrten" (Kanal/Märchenfahrt) um zu thematisieren.
..nun auch rot eingefärbte Bereiche um das Capitol ,den Spielplatz und das alte Maya-Showgelände.
..außerdem im Bereich Grottenblitz.

Man darf gespannt sein, ob 2015 der Bereich zwischen Capitol, Maya-Showbühne und Grottenblitz die Neuheit 2015 verbrirgt oder ob das Zeigen dieser interessanten Einzelheiten nur für Verwirrung bei den Foren-Nutzern sorgen soll ? ;)

Wie man bereits aus den beiden letzten Interviews mit den HP-Verantwortlichen (von Mai 2012 und April 2013-siehe Interviews & HP-Berichte auf der Hauptseite) erfahren hat, soll der Wild Wild West Bereich 2015 hinsichtlich Thematisierung & Fahrgeschäfte fertig und abschließend erstellt worden sein.
..da könnten diese kurzen Filmausschnitte doch ein wirklicher Anhaltspunkt sein.

..die Zukunft wird es zeigen.

Ich bin auf Euere Meinung gespannt :mrgreen:

Viele Grüße aus Berlin
Andrej
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Re: Heide Park: Zukunftspläne

Beitragvon Becker » Sa 31. Aug 2013, 11:32

Was man aus rot eingezeichnete Bereiche in rumhängenden Plänen so alles ableitet ist schon bemerkenswert ;) . Ich warte erstmal ab ob 2014 der Transel...., äh Rumänienbereich wirrkich komplett fertig gestellt wird. Für mich ist der Piratenbereich auch noch nicht fertig . Oder etwa doch ?.
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Re: Heide Park: Zukunftspläne

Beitragvon Crazykiller » Di 10. Sep 2013, 00:20

Die sollen sich auch mal Gedanken über eine große Wasser-Fahrattraktion machen. Nach dem Wegfall der WWB 2 ist irgentwie... Naja es fehlt was und die WWB1
Rockt schon lange nicht mehr...
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Re: Heide Park: Zukunftspläne

Beitragvon Andrej Woiczik » Fr 18. Okt 2013, 10:07

ok, vielleicht ein wenig offtopic, aber in den Wing Coaster Thread passt dieser Bericht der "kommerziellen Parkscout-"Leute" nicht.

Sehr guter Bericht, Glückwunsch zu diesem Artikel.

http://www.parkscout.de/magazin/boo-cre ... oehlmacher
Freitag, den 18.10.2013 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Freizeitparks, Magazin und Interviews zu finden.
Boo-Crew - die Live-Erschrecker


Wenn im Oktober die Tage immer dunkler werden und der Nebel sich hebt, dann treiben Hexen, Zombies und andere finstere Gestalten all überall ihr Unwesen. Besonders suchen sie zu Halloween Orte heim, an denen sich Tausende von vergnügungssüchtigen und unschuldigen Opfern tummeln. Auch der Heide Park kann an diesen Tagen dem wilden Tanz der Untoten und Schattengänger kein Einhalt gebieten. Hier sähen die schauderhaften Kreaturen Angst und Schrecken und vollführen ihre furchteinflößenden Spielchen. Doch zum Glück ist das alles nur inszeniert und kein Besucher muss bei dem Halloween-Spektakel ernsthaft um sein Leben bangen.

Für die Durchführung dieser "Halloween Nights" im Soltauer Freizeitpark zeigt sich die Hamburger Boo-Crew verantwortlich, die hier bereits seit 2004 fester Bestandteil der Halloween-Veranstaltung ist. Die Boo-Crew stellt dabei jedoch nicht nur die Live-Erschrecker, sondern auch Kostüme und ganze Mazes werden von der professionell organisierten Gruppe in Eigenregie gefertigt. In diesem Jahr präsentiert die Boo-Crew im Heide Park gleich drei Mazes: neben den beiden bekannten Attraktionen "Asylum" und "Inferno" steht mit "Schattenfall" eine neue und andersartige Gruselattraktion auf dem Programm. Wir sprachen mit Jan Stöhlmacher, der sich verantwortlich für die Eventleitung zeichnet und gleichzeitig erster Vorsitzender der Boo-Crew ist, über Halloween, das Erschrecken und natürlich über die neue Maze.


Jan Stöhlmacher, Eventleiter der Boo-Crewparkscout: Wie ist die Idee zur Boo-Crew entstanden?

Jan Stöhlmacher: 2004 gab es bereits zum vierten Mal eine Halloween-Party im Heide Park. Allerdings bestand diese bisher nur aus Musik, Schminken und Dekoration, es gab also noch keine spezielle Halloween-Attraktion. Das sollte sich nach Meinung einiger engagierter Park-Mitarbeiter sowie den drei Freunden Ralf Lindhorst, Tim Herre und Jan Stöhlmacher ändern. Und so wurde im Holland-Dorf in einer leeren Halle ein Gang durchs Dunkel mit einigen fiesen Schockeffekten aufgebaut und bespielt. Dabei waren einige weitere Freunde und Familienangehörigen – die Geburtsstunde der Boo-Crew. Dank des Erfolges wurde im Folgejahr die "Horror-Hall" unter der Bobbahn geplant, die Boo-Crew wirkte dabei von Beginn an als Gruppe mit. So wurde aus einem bunten Haufen im ersten Jahr nach und nach eine organisierte Gruppe.
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parkscout: Heutzutage gibt es nahezu in jedem Freizeitpark zu Halloween ein Grusel-Event. Mal ganz davon abgesehen, dass die Qualität der einzelnen Veranstaltungen mitunter stark divergiert, was hat sich im Laufe der Zeit geändert und was macht ein gutes Horror-Event aus?

Jan Stöhlmacher: Aus Sicht der Veranstalter macht ein offenes und abenteuerlustiges Publikum ein gutes Event aus. Nur wenn die Attraktionen gut besucht sind und das Angebot auch tatsächlich genutzt wird, haben die Bauteams, die Leiter und die Erschrecker richtig Spaß daran. Aus Sicht der Gäste? Diese wollen sowohl schlüssige Storys als auch den richtigen Nervenkitzel erleben. Die Mischung aus schauspielerischen Leistungen, baulichen Möglichkeiten und technischen Effekten ist bei entsprechend richtiger Dosierung ein guter Weg, dem Gast dieses zu bieten.


Die Darsteller der Maze "Asylum" aus dem Jahr 2012parkscout: Und worauf kommt es beim Erschrecken an?

Jan Stöhlmacher: Wie schon davor erwähnt ist es die Mischung aus mehreren Faktoren, die das Erschrecken erst erfolgreich werden lassen. Leichte bis totale Dunkelheit, die richtige Geräuschkulisse und natürlich das richtige Outfit unterstützen jeden unserer Erschrecker bei seinem Vorhaben. Durch die allgemeine Grunderwartung der Gäste – diese sind so oder so schon angespannt und nervös – wird es umso leichter Gäste ordentlich zu erschrecken. Gerade dann, wenn Schockmomente dann passieren, wenn damit eigentlich nicht gerechnet wird. Und ganz wichtig bei der Boo-Crew: da die meisten unserer Mitglieder auch bei den Vorbereitungen der Events, dem Bau von Attraktionen oder der Herstellung der Kostüme dabei sind, sind unsere Auftritte für sie mehr als nur Pflichterfüllung.

parkscout: Ihr habt bereits alte Krankenhäuser, Tiefgaragen uvm. zur Horror-Location umgebaut und unsicher gemacht. Gibt es eine Location, die Euch einmal besonders reizen würde, um dort Euer Unwesen zu treiben?

Jan Stöhlmacher: Ich denke jeder unseres Teams würde sicherlich mehr oder weniger gerne mal in den richtig aufwendigen und sehr kostspieligen Kulissen namhafter Events spielen. Dazu zählen z.B. die Halloween Horror Nights in den Universial Studios in Orlando oder ähnliche. Intern werden auch schon Unterhaltungen zu bereits bespielten Orten geführt. Der eine oder andere Ort abseits des Heide Parks oder des Grusellabyrinths in Kiel hat so viel Spaß bereitet, dass man hier gerne über weitere Events nachdenkt.

parkscout: Kann man sich als Live-Erschrecker eigentlich selbst noch vor irgendetwas gruseln?

Jan Stöhlmacher: Natürlich. Die Grundsätze dessen, was einen Menschen nervös oder angespannt sein lässt, sind deswegen nicht gänzlich verschwunden. Das wäre auch nicht gut, denn nur wenn man Angst und Schrecken selber kennt und versteht, kann man eine gute Performance liefern. Es gibt sogar Gerüchte, dass es in unseren Reihen Leute gibt, die sehr schreckhaft sind und sich beim Schauen von Horrorfilmen hinter dem Sofa verstecken.

parkscout: In diesem Jahr steht mit "Schattenfall" eine neue Maze bei den Halloween Nights im Heide Park auf dem Programm. Auf welch' Furcht einflößende Geschichte dürfen wir uns dabei freuen?


Sound-ProgrammierungJan Stöhlmacher: Mit Schattenfall gehen wir in eine andere Richtung als bei unsere bisherigen Mazes. Inferno betrachten wir als sehr klassisch, mit Dunkelheit, Enge, Hitze und dämonischen Scares. Asylum ist ein typisches Stress-Maze, bei dem die Gäste einer permanenten Reizüberflutung ausgesetzt sind und das mit Lärm, Stroboskopen und Irren besticht. Das verlassene Dorf allerdings, das wir in diesem Jahr als Neuheit präsentieren, scheint einem Lovecraft-Roman entsprungen zu sein. Eine düstere Grundstimmung, degenerierte Bewohner, eher unterschwellige als plakative Bedrohung und verstörende Bilder sollen ein Gefühl des Unwohlseins bei den Gästen auslösen. Als Story dient ein altes Dorf, das vor Jahrhunderten von einem dunklen Schatten befallen wurde und seitdem zum Schutz der umliegenden Ländereien isoliert wurde. Man kann sich sicherlich gut ausmalen, was die komplette Abschottung eines ganzen Dorfes über mehrere Jahrhunderte für die Bewohner bedeutet. Genau das sollen die mutigen Besucher erfahren. Als einen Aspekt der Story gibt es einen Alchemisten, der bei dem Versuch, den Schatten zu vertreiben, selber zum Handlanger des Bösen wurde. Vielleicht werden die Gäste auch ihn treffen... Wir sind sehr gespannt, wie unser Ansatz "Atmosphäre statt Effekthascherei" bei den Gästen ankommt. Von den Kulissen her ist es auf jeden Fall das bisher aufwendigste Maze der Boo-Crew.

parkscout: In so einem Projekt steckt sicherlich jede Menge Arbeit. Wie viel Aufwand bedarf es, um solch eine Maze ins Leben zu rufen?

Jan Stöhlmacher: Bei Neubauten ist es so, dass die Planung dazu (wenn Sie nicht schon vorher begonnen hat) meist direkt nach den Halloween Spieltagen startet. Am Beispiel Schattenfall war es z.B. so, dass wir relativ bald nach den Spieltagen der "Halloween Nights 2012" neue Ideen sammelten und diese erst mal sortieren mussten. Dabei kann und soll sich jedes Mitglied der Boo-Crew einbringen. Hat sich dann eine Idee verfestigt, wird erst mal grob überprüft, ob dies umsetzbar ist (Location, technische Bauten, geschätzte Budgetplanungen, Besetzungen, usw.) Wenn alles für uns passt, gehen wir in Gespräche mit allen Stellen, die ihren Segen für unser Vorhaben geben müssen. Beim Beispiel "Schattenfall" musste der Heide Park grünes Licht geben, ob wir im alten Heide Dorf spielen können, schließlich stand dort zum Zeitpunkt der Ideenfindung noch das alte Tassen-Karussell. Dann geht es weiter in die Detailplanung und die Präsentation im Team. Es wird eine Story erdacht, Rollen und Kostüme geplant und Bauten entwickelt. Anhand der Location werden für diese detaillierte Pläne erstellt. Bis zu Abgabe eines fertigen Konzeptes vergehen hier schon mal einige Monate.


Bau der Kulissen für "Schattenfall"
Nach Übergabe des Konzeptes an den Park und deren Absegnung müssen Landkreis und der Sicheitsbeauftragte des Parks mit ins Boot geholt werden. Alle notwendigen Auflagen müssen erfüllt und bedacht werden, um schlussendlich auch alle notwendigen Genehmigungen für den Bau und den Spielbetrieb zu erhalten. Ab dem Zeitpunkt beginnen die vielen, vielen Bauwochenenden, in denen neben Verbesserungen und kleineren Reparaturen an den schon bestehen Mazes, die neue Attraktion geschaffen wird. Neben den Bestellungen von Neuware wie z.B. großen Mengen Holz, Farben und Schrauben, läuft die Suche nach Requisiten, die Kostüme werden gefertigt, Sound und Licht wird geplant und programmiert, Trailer werden gedreht und Interviews gegebe Alles in allem merkt man, dass dies ein tatsächlich mehr oder weniger jahresfüllendes Unterfangen ist, bei dem jeder Kopf der Boo-Crew gefordert ist. Selbstverständlich ist hier der Grundgedanke, dass nicht alles an einer Person hängt und für die Arbeiten kleine Teams oder Gruppen gebildet werden, um das Aufgabenspektrum entsprechend der einzelnen Interessen und Fähigkeiten sinnvoll zu verteilen.

parkscout: Die Besucher der Horrornächte wollen vor allem möglichst viele Monster sehen. Wie sieht es mit dem Street Entertainment während der Halloween Nights aus?

Jan Stöhlmacher: Dieses Jahr wird es wieder so sein, dass die Besucher verkleidet in den Park kommen dürfen. Daher hat man von Seiten des Parks und der Boo-Crew Abstand davon genommen, extra Scarezones einzurichten oder Gäste weitläufig im Park durch Walking Acts der Boo-Crew zu erschrecken. So ist gewährleistet, dass wir die Gäste nur dort erschrecken, wo es auch gewünscht ist. Ebenfalls können wir so dafür Sorge tragen, dass unsere Monster die Gäste auch nur in einem bestimmten Rahmen und unter Berücksichtigung bestimmter Vorgaben erschrecken. Inklusive des Orgateams ist die Boo-Crew an den Spieltagen mit ca. 70 Personen im Park präsent.

© parkscout/Bilder: Boo Crew e.V.
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Re: Heide Park: Zukunftspläne

Beitragvon Crazykiller » Do 1. Mai 2014, 20:56

Was ich mir für den Heidepark in Zukunft wünsche ist,
nach dem man die WWB2 abgerissen hat, eine richtig große, spektakuläre Wasserbahn Attraktion...
Wenn ich da an die Bahnen im Europapark denke, Phantasialand... Selbst die Wildwasserbahn mit Tunnelfahrt im Fort Fun ist im Hinblick auf die
WWB1 im Heidepark außer Konkurenz...

Weis Jemand was es 2015, 2016 geben wird?
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Re: Heide Park: Zukunftspläne

Beitragvon Andrej Woiczik » Di 27. Mai 2014, 18:21

Hier erfährt Ihr einiges über die Zukunft vom Heide Park: http://www.freizeitpark-welt.de/freizei ... 2&nid=1493
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Re: Heide Park: Zukunftspläne

Beitragvon Andrej Woiczik » Di 2. Aug 2016, 13:21

Einen uralt-Thread mal wieder vorgekrammt:
Grund:
http://www.freizeitpark-welt.de/freizei ... 2&nid=2607

Viel Spaß beim Lesen.

Viele Grüße von unterwegs
Andrej
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