Neue Achterbahn 2014+ 2016/2017 Wasserpark

Alles rund um Silver Star, Hotel Resorts und Parkentwicklung des größten deutschen Freizeitparks.
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SpassVogel
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Re: Neue Achterbahn 2014+ 2016/2017 Wasserpark

Beitrag von SpassVogel » Mo 2. Jul 2012, 19:07

Siehe hier http://forum.freizeitpark-welt.de/viewt ... =24&t=1532

Es wird eine Dunkle Achterbahn werden.
Zwischenstand Saison 2016
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Gefahrene neue Coaster: 44
Gefahrene Achterbahn KM: Coming Sooooon

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Crazykiller
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Re: Neue Achterbahn 2014+ 2016/2017 Wasserpark

Beitrag von Crazykiller » So 8. Jul 2012, 20:04

Etwas in der Art wie Eurosat?

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Andrej Woiczik
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Re: Neue Achterbahn 2014+ 2016/2017 Wasserpark

Beitrag von Andrej Woiczik » Mi 15. Aug 2012, 14:40

..kaum neue Threads im Forum, kaum größere Besucheraktivitäten= es sind Ferien in den großen dt. Bundesländern.

..als Ex-Urlauber bin ich aber für alle bald ehemaligen Urlauber auf folgende, sehr interessante Zeilen gestossen:

Quelle: Süddeutsche.de
Harry Potter World als Vorbild
Während der Heide-Park Soltau 2001 an die britische Tussauds Group (heute Merlin Entertainments) verkauft wurde, sind viele Familienbetriebe aber nicht dazu bereit, Investoren zu beteiligen. Besitzer Hans-Peter Tiemann hatte sich für diese Lösung entschieden, um den Heide-Park attraktiver zu machen. Müller-Oltay kennt das Dilemma vieler Parkbetreiber. "Es ist notwendig, ausreichend Platz zu haben, um sich auszudehnen." Nicht nur attraktive, sondern auch mehr Attraktionen und Hotels müssen her - für Mehrtagesgäste.

Genau an diesem Punkt steckt das Phantasialand bei Köln. Eingekesselt zwischen Wohn- und Naturschutzgebiet will der Park seit zehn Jahren erweitern. Auf 56 Hektar sollte die Fläche verdoppelt werden, Naturschützer liefen Sturm. Nun akzeptiert Parkdirektor Ralf-Richard Kenter einen Kompromiss der Bezirksregierung und verzichtet auf Flächen im Landschaftsschutzgebiet. Er darf auf 46 Hektar erweitern. "Wir haben ein begrenztes Einzugsgebiet. Das ist jetzt ausgeschöpft", sagt er.

Bisher wollte er 130 Millionen Euro in Fahrgeschäfte und Hotels investieren. Nun werde es weniger, aber nicht die Hälfte. Die Betreiberfamilie suche auch keinen Investor. "Der Inhaber, Herr Löffelhardt, will das nicht aus der Hand geben, wir haben auch bisher über Banken finanziert."

Europa-Park-Chef Roland Mack hat keine Platzprobleme und gerade für 40 Millionen Euro das Themenhotel Bell Rock mit Leuchtturm und Neuengland-Flair gebaut. In zwei Jahren will er zudem ein "völlig neues Themenkonzept" realisieren und engagierte den französischen Regisseur Luc Besson, bekannt durch Filme wie "Léon, der Profi" und "Arthur und die Minimoys". Die Besucher sollen sich in der Minimoys-Welt wiederfinden - durch Kombination von Film, Fahrgeschäft und Architektur.

Vorbild für Mack ist die Harry Potter World in Florida, wo der Besucher per Achterbahn durch die Welt des Zauberers schwebt. Es ist ein Erfolgsgeheimnis von Mack, jedes Jahr eine neue Attraktion hinzustellen. So hat er in rund 35 Jahren knapp 700 Millionen Euro investiert - ohne Subventionen, wie er betont. Der Umsatz beträgt Insidern zufolge knapp 300 Millionen Euro. Den will er mittelfristig mit einem Wasserpark weiter steigern.

Verbandschef Müller-Oltay sieht auch gute Chancen für kleinere Parks, die nur ihr gesichertes Auskommen haben möchten. Das Geschäft baue auf "Illusionierung und Emotionalisierung" auf, da hätten sich viele Parks einen "Wettbewerbsvorteil im individuellen Bereich" geschaffen. Auch Kollege Chip Cleary weiß, dass es nicht Disney, Mack & Co. alleine sind, die die Branche prägen: "Neben großen Parks gibt es eine Fülle wunderbarer Familienparks. Da sich auch diese Parks weiterentwickeln und nachhaltiger werden, wird die Branche eine glänzende Zukunft haben."
..nun dürfte auch klar sein, was uns 2014 hoffentlich erfreuen wird. :mrgreen:

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SpassVogel
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Re: Neue Achterbahn 2014+ 2016/2017 Wasserpark

Beitrag von SpassVogel » Mo 8. Jul 2013, 20:00

Es wird konkreter!
Die Familie Mack denkt weiter – und wird bald den nächsten großen Schritt in Angriff nehmen, einen Schritt, auf den vor allem die jüngeren Verantwortlichen schon lange gedrängt haben. 2016 will man, auf einem angrenzenden Grundstück, einen Wasserpark eröffnen. "Und zwar einen, wie ihn Europa noch nie gesehen hat", sagt Michael Mack. Es wird viele Attraktionen geben, die wetterunabhängig betrieben werden können. Man schätzt das Potenzial auf zusätzliche 500.000 bis 800.000 Besucher pro Jahr.
http://www.zeit.de/2013/28/europa-park- ... er/seite-3
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Steffen
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Re: Neue Achterbahn 2014+ 2016/2017 Wasserpark

Beitrag von Steffen » Di 16. Jul 2013, 07:04

Und es gibt neue Bilder von Arthur:
040.jpg
039.jpg
011.jpg
010.jpg
009.jpg
006.jpg
Quelle und viele weitere Bilder : http://www.chris-space.net/?incvar=bild ... rtworks%2F#


Gruß Steffen

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SpassVogel
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Re: Neue Achterbahn 2014+ 2016/2017 Wasserpark

Beitrag von SpassVogel » Di 16. Jul 2013, 13:43

Was eine Konstruktion :O
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FreeTimeHaver
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Re: Neue Achterbahn 2014+ 2016/2017 Wasserpark

Beitrag von FreeTimeHaver » Di 13. Aug 2013, 10:57

Der Bau sieht wirklich gewaltig aus, aber auch vielverprechend. Da ist bestimmt einiges drin, in dieser Achterbahn :)

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Andrej Woiczik
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Re: Neue Achterbahn 2014+ 2016/2017 Wasserpark

Beitrag von Andrej Woiczik » Di 29. Okt 2013, 14:13

Neues aus Rust:
Quelle: Badische Zeitung

Wetter dämpft Besucherzahlen – Europa-Park dennoch auf WachstumskursEin verregnetes Frühjahr, ein mäßiger Sommer und ein nasser Herbst: In vielen Freizeitparks im Südwesten hatte das Wetter einen schlechten Einfluss auf die Besucherzahlen. Nur nicht im Europa-Park.


"So schlecht habe ich es noch nie erlebt", resümiert Ines Ehe, Geschäftsführerin vom Freizeitpark Traumland in Sonnenbühl, die Saison. "Wir haben 30 Prozent weniger Besucher als im Vorjahr".

Auch im Schwabenpark bei Kaiserbach im Rems-Murr-Kreis machte sich das schlechte Wetter speziell im Herbst bemerkbar: Sighart Hudelmaier, Mitglied der Geschäftsführung des Freizeitparks, rechnet mit 240.000 bis 250.000 Besuchern in diesem Jahr. Das wären etwas weniger als im Vorjahr.

Im Erlebnispark Tripsdrill in Cleebronn haben sich die Besucherzahlen nach einem schweren Saisonstart verbessert. Insgesamt seien in diesem Jahr 670.000 Besucher gekommen, rund 10.000 mehr als im vergangenen Jahr, sagt die Sprecherin Karolina Manitz.

Auf Vorjahresniveau hält sich der Besucheransturm im Legoland in Günzburg: "Wir sind zufrieden, allerdings war uns der Wettergott oft nicht so wohlgesonnen", sagt Pressesprecherin Stefanie Feitel.

Zufrieden ist man auch im RavensburgerSpieleland in Meckenbeuren im Bodenseekreis. Hier halten sich die Besucherzahlen mit rund 350.000 Gästen auf Vorjahresniveau. "Wir sind echt zufrieden, weil wir wissen, dass das Wetter schwierig war", sagt Pressereferentin Stefanie Stiefenhofer.

Auf Wachstumskurs liegt der größte deutsche Freizeitpark, der Europa-Park in Rust. Für die aktuelle Saison hoffen die Verantwortlichen auf Vorjahreswerte. "Wir werden diesen Sommer mit deutlich mehr als vier Millionen Besuchern abschließen", sagte Parkchef Roland Mack. "Damit erreichen wir die Besucherzahl des Vorjahres, möglicherweise übertreffen wir sie sogar." Im vergangenen Jahr hatte der Vergnügungspark mit mehr als 4,5 Millionen Besuchern das beste Ergebnis seit seiner Gründung vor 38 Jahren verzeichnet.

Die diesjährige Saison hat im März begonnen, sie endet am kommenden Sonntag (3. November).
Am 23. November startet der Europa-Park seine Wintersaison, sie dauert bis zum 6. Januar. Anfang April beginnt die Saison 2014. Eröffnet werden soll dann ein neues Fahrgeschäft, in das der Park eigenen Angaben zufolge derzeit 20 Millionen Euro investiert.

"Im kommenden Jahr werden wir auch bekanntgeben, wann wir mit dem Bau eines rund 40 Hektar großen Wasserparks beginnen wollen", sagte Mack. Die Pläne liegen derzeit bei den Behörden. Es wird die größte Erweiterung und höchste Investition des Parks in seiner Geschichte.
Dateianhänge
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Quelle

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Andrej Woiczik
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Re: Neue Achterbahn 2014+ 2016/2017 Wasserpark

Beitrag von Andrej Woiczik » Di 25. Feb 2014, 15:49

Wasserpark: Quelle: http://www.badische-zeitung.de/ringshei ... 27761.html
Bebauungsplan erneut beschlossen

Anbei für euch einige Zeilen zum Wasserpark

Viel Spaß beim Lesen wünscht Andrej


Zweckverband Tourismus Ringsheim/Rust vergibt Aufträge für Fachgutachten für den vom Europa-Park geplanten Wasserpark
RUST/RINGSHEIM. Für den zukünftigen Bebauungsplan Wasserpark im interkommunalen Gewerbegebiet Ringsheim/Rust ist der Beschluss in der Zweckverbandsversammlung am Mittwoch erneut gefasst worden. Beim ersten Beschluss am 11. November hatte ein Formfehler vorgelegen. Etwa 30 Zuhörer kamen am Mittwochabend mit gespannten Erwartungen in die Sitzung des Zweckverbandes Tourismus-Dienstleistungen-Freizeit (ZVT) Ringsheim/Rust, um Näheres über den Wasserpark des Europa-Parks zu erfahren. Pläne sahen sie auch diesmal nicht.

Der Wasserpark soll auf dem etwa 33 Hektar großen Sondergebiet östlich von Rust entstehen. Für die Fachgutachten Umweltbericht und Grünordnungsplan sowie für landschaftsökologische und artenschutzrechtliche Betrachtungen wurden in der vergangenen Sitzung Aufträge für insgesamt 85 000 Euro vergeben. Dafür sind im Wirtschaftsplan des ZVT 70 000 Euro eingestellt. Hinzu kommt eine Machbarkeitsstudie für die "Äußere Erschließung" für die Fachbereiche Verkehr sowie Ver- und Entsorgung (Wasser, Abwasser), die das Ingenieurbüro Zink für 293 000 Euro erstellt. Es wird von Erschließungskosten von 6,16 Millionen Euro ausgegangen.
Die Erwartungen der Zuhörer am Mittwochabend konnte der Vorsitzende des Zweckverbandes, Ringsheims Bürgermeister Heinrich Dixa, nicht erfüllen. Es gebe zwar Planungsüberlegungen des Europa-Parks, diese würden jedoch vom Park noch unter Verschluss gehalten. Man werde aber in beiden Gemeinden Infoveranstaltungen anbieten, sobald die Öffentlichkeit hergestellt werden könne. Deutliche Kritik am Verfahren äußerte Benno Heizmann aus Ringsheim in der Frageviertelstunde. Die Fläche des Zweckverbandsgebiets sei vergrößert worden. Ringsheim habe bereits viel Geld investiert. Er erkenne für die Gemeinde keine Vorteile. Er bezweifelte auch die Ergiebigkeit der Trinkwasserversorgung.

Man habe das Gebiet nie vergrößert, widersprach Dixa, die Trinkwasserversorgung sah er indes bis 2030 als sichergestellt. Man sei in einem ganz normalen Bebauungsplan- sowie wasserrechtlichen Verfahren. Das Büro Zink werde nach wasserrechtlichen Lösungen suchen, so Dixa. Ein Ruster Bürger, der nicht genannt werden wollte, kritisierte die fehlende Öffentlichkeit im Verfahren. Es werde zu viel nichtöffentlich verhandelt, der Bürger werde im Unklaren gelassen. "Wir haben keinen Spielraum", entgegnete Dixa. In einer vorbereiteten schriftlichen Stellungnahme lehnte die Gemeinderätin Elke-Maria Ringwald als Vertreterin des ABFR im ZVT das Projekt grundsätzlich ab, besonders aus ökologischen Gründen. Der Wasserpark sei in Dimension und Ausführung am geplanten Standort falsch und beeinträchtige durch die Nähe zum Wohngebiet das Wohl der Bürger erheblich. Großflächige Versiegelungen hätten negativen Einfluss auf Natur, Umwelt und Klima. Ein Standort in Autobahnnähe bei Ringsheim sei die bessere Lösung. Der enorme Wasserbedarf wirke sich negativ auf die Grundwassersituation aus, so Ringwald. Folgerichtig versagte Ringwald in allen Teilen ihre Zustimmung und war damit alleine, denn alle Beschlüsse fanden den Zuspruch der übrigen Mitglieder.

Auf Grund der Dimension und zu erwarteten Frequentierung seien umfangreiche Maßnahmen nötig, erläuterte Bürgermeister Günter Gorecky. Neben der Verkehrserschließung gehe es um die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung und Ableitung des Abwassers. Diese Kosten würden vom Europa-Park getragen. Die Voruntersuchungen seien unabdingbar, das Projekt sei aber noch nicht gesichert. Beim Nachweis einer Feldhamsterkolonie sei das Projekt ohnehin tot, führte Gorecky als Beispiel an.
Dateianhänge
80727757-p-590_450.gif
Quelle: siehe anbei
80727757-p-590_450.gif (134.87 KiB) 10358 mal betrachtet

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Steffen
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Re: Neue Achterbahn 2014+ 2016/2017 Wasserpark

Beitrag von Steffen » Mi 4. Jun 2014, 18:22

Es gibt wieder einiges Neuigkeiten:

"Neue Attraktionen im Europa-Park Rust
03.06.2014, 03:00 Uhr
Der Europa-Park in Rust bei Freiburg ist schon jetzt der größte und mit fünf Millionen Gästen meistbesuchte Freizeitpark in Deutschland, doch die Familie Mack rüstet das Abenteuerland weiter auf. Das Unternehmen geht auch in der Hotellerie und Gastronomie erfolgreich neue Wege.

Rust.
Roland Mack hat schon alle möglichen Auszeichnungen bekommen – vom deutschen Bundesverdienstkreuz über den französischen Ritterorden bis zum Titel „Unternehmer des Jahres“. Dass der Gründer und Inhaber des Europa-Parks nun aber auch noch mit einer der höchsten Ehrungen des Gastgewerbes geadelt worden ist, hätte er sich wohl selbst nicht träumen lassen. Mack ist 59. Preisträger der renommierten Brillat-Savarin-Plakette.

Diese Würdigung für den Chef eines Unternehmens, in dem jährlich rund 675 000 Hamburger, 250 000 Bratwürste, 95 000 Wiener Schnitzel, 386 Tonnen Pommes und 21 Tonnen Spaghetti „verputzt“ werden, mag auf den ersten Blick überraschen. Doch der Europa-Park ist mit 54 ländertypischen Restaurants und Verpflegungsstellen nicht nur der umsatzstärkste Gastronomiebetrieb in Deutschland an einem Ort, sondern auch weltweit der einzige Freizeitpark mit einem Sterne-Restaurant.

Neben dem neuesten Erlebnishotel „Bell Rock“ weist ein 35 Meter hoher Leuchtturm an einem See Gästen den Weg in den sicheren Hafen der Feinschmeckerei. Das extravagante „Ammolite“ ist auf Anhieb vom Guide Michelin mit einem Stern und vom Gault & Millau für „hohen Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität“ mit 16 Punkten bewertet worden.

„Bei fünf Millionen Besuchern im Jahr muss man für alle etwas bieten: für die Gourmands ebenso wie für die Gourmets“, sagte Laudator Jürgen Weber bei der festlichen Preisverleihung. Der Ex-Lufthansa-Chef stellte die unternehmerischen Stärken seines Freundes heraus: absolute Solidität, Können, Leidenschaft und Emotion. Und Weber erinnerte daran, dass der „Herr der Achterbahnen“ gegen seinen Willen zum Hotelier geworden ist – weil die angefragten Fachleute das Risiko scheuten und dankend ablehnten. Heute würden sich alle in der Branche die Finger nach diesen Objekten lecken: Die fünf Erlebnishotels sind zu über 90 Prozent belegt.
Größtes Hotel-Resort

Mit 4500 Gästebetten ist der Europa-Park bereits das größte Hotel-Resort in Deutschland; dabei soll es jedoch nicht bleiben. Bislang sind 95 der insgesamt 135 Hektar großen Fläche mit 13 europäischen Themenbereichen bebaut; Platz und Ideen für die Expansion sind da: „Wir planen noch zwei zusätzliche Hotels in einem neuen Wasserpark“, kündigt Roland Mack an. Das spektakuläre Großprojekt soll in naher Zukunft zwischen dem bestehenden Abenteuerland und der Autobahn entstehen und Rust als Kurzreisedestination im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz weiter aufwerten.

Der Europa-Park präsentiert freilich auch schon in dieser Saison neue Highlights, das hellste soll ab Juni leuchten. Familie Mack hat 35 Millionen in die Erweiterung und für Verbesserungen investiert, 25 Millionen verschlingt die größte Indoor-Attraktion in der 39-jährigen Geschichte des Parks: „Arthur – Im Königreich der Minimoys“ entführt die Gäste in die Filmkulissen der Erfolgstrilogie des französischen Star-Regisseurs Luc Besson. Bei einem 550 Meter langen Flug über das unterirdische Universum erleben die Besucher sieben fantastische Königreiche mit allen Sinnen. Führende Designer und Bühnenbildner aus Hollywood und der Welt der Freizeitparks setzen „Arthur“ mit Hilfe teilweise noch nie eingesetzter Technik um.
Bester Saisonstart
Dass die neue Attraktion „Arthur“ mit Verspätung in Betrieb gehen kann, scheint dem Dauererfolg des Europa-Parks nichts anhaben zu können. „Wir haben schon fast eine Million Besucher“, berichtet Mack. „Der beste Saisonstart aller Zeiten.“ Über Umsatzzahlen redet die Branche ungern. Gegenüber der „FAZ“ nannte Mack Umsatzerlöse von 297 Millionen Euro im Jahr 2012 und rund 350 Millionen Euro im vergangenen Jahr."

Quelle: http://www.fnp.de/nachrichten/wirtschaf ... 686,880556


Und die schlechte Nachricht ist, dass das Projekt "WASSERPARK" sich noch eine ganze Zeit lang hinauszögern, bzw. ganz scheitern könnte.....

Der ganze Artikel:


"Das kann sich in die Länge ziehen"

Der Wasserversorgungsverband Südliche Ortenau hat sich mit dem Projekt eines dritten Tiefbrunnens beschäftigt.

In der jüngsten Sitzung des Wasserversorgungsverbandes Südliche Ortenau Ettenheim/Ringsheim (WVV-SO) im Ringsheimer Rathaus ist es um Erweiterung der Trinkwasserversorgung mittels eines dritten Tiefbrunnens im Gewann Steinbrunnen auf der Gemarkung Rust, westlich der Elz gegangen. Es ist aber auch über eine Fusion mit dem Wasserversorgungsverband Kappel-Grafenhausen/Rust, einschließlich der Stadt Mahlberg, nachgedacht worden.
Aus den beiden bestehenden Tiefbrunnen fördert der WVV-SO Ettenheim/Ringsheim jährlich etwa 1,2 Millionen Kubikmeter (1,2 Milliarden Liter) Trinkwasser. Mit der Stadt Mahlberg und den Gemeinden Rust und Kappel-Grafenhausen bestehen Lieferverträge. Um den zukünftigen Bedarf zu sichern, ist ein dritter Tiefbrunnen in Planung. Doch der Standort befindet sich im hochwertigen europäischen Naturschutzgebiet Elzwiesen. Es ist das Herzstück der deutsch-französischen Ramsar-Schutzzone für Feuchtgebiete, deshalb haben die Belange von Umwelt- und Naturschutz höchste Priorität.

Bürgermeister Heinrich Dixa, Ringsheim, beklagte bei der Planung des dritten Brunnens die mangelnde Unterstützung der Behörden, die das Projekt Wasserversorgung der Südgemeinden aber verdient hätte. Seit längerem sei die Förderkapazität von einer Million Kubikmeter überschritten, schließlich gehe es um den Erhalt der Arbeitsplätze im Europa-Park. Es gehe nicht voran, meinte Dixa.

Werner D. Spang, Ingenieur für Gewässerökologie vom Planungsbüro Spang.Fischer.Natzschka. GmbH aus Walldorf, erläuterte, dass es sich beim Standort für den dritten Tiefbrunnen um eine "schwierige Gemengelage" der Schutzgebiete handle. Zu berücksichtigen seien Bestimmungen des Landschaftsschutzgebietes, des Naturschutzgebiets, des FFH-Gebietes und des Vogelschutzgebietes. Weil es um zwei Teilräume gehe, nämlich den Standort Tiefbrunnen (Ortenaukreis) und die Ausgleichsfläche Elzwiesenwässerung bei Herbolzheim (Emmendingen), seien zwei Genehmigungsverfahren erforderlich. Dass sich gleich zwei Landratsämter mit der Sache befassen, stieß in der Versammlung auf wenig Verständnis.

Sehr umfangreich gestalte sich die Prüfung der Grundwasserentnahme für den dritten Brunnen, erläuterte Spang. Das bisherige Gutachten zur artenschutzrechtlichen Prüfung genüge zudem nicht den Anforderungen. Deshalb seien zusätzlich eine Umweltverträglichkeitsstudie, eine Verträglichkeitsstudie Natura 2000 sowie ein landschaftspflegerischer Begleitplan zu erstellen. Ein hydrologisches Gutachten sei bereits erstellt. Mit einer Bestandsaufnahme seien auch europäisch geschützte Arten (Brutvögel, Haselmaus, Zauneidechse, drei Schmetterlings- und zwei Landschneckenarten) zu prüfen.

"In eine Alternativprüfung nach Paragraph 45 Bundesnaturschutzgesetz sollten wir nicht kommen", meinte Spang. Im Klartext: Das Projekt könnte sich hinausziehen, ja sogar scheitern. Der Verband erteilte dem Planungsbüro aus Walldorf den Auftrag zur Erstellung zweier Gutachten zum Angebotspreis von 150 000 Euro. Ingenieur Rolf Kölble vom Planungsbüro Zink und Bürgermeister Bruno Metz, Ettenheim, erkundigten sich nach dem zeitlichen Ablauf. Anfang 2015 könne man die Gutachten bei den Behörden einreichen, etwa ein halbes Jahr später, im Oktober, könne man frühestens mit dem Baubeginn rechnen, so Spang.

In der Sitzung waren die Mitglieder einer Fusionierung beider Verbände gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen. Man solle sich jedoch Zeit lassen, so Dixa. Voraussetzung sei auch die Genehmigung des dritten Tiefbrunnens. "Das kann sich in die Länge ziehen", sagte Dixa. "

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/ettenhei ... nge-ziehen

Gruß Steffen

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