Universal Studios Peking @2020

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Universal Studios Peking @2020

Beitragvon Andrej Woiczik » Mo 31. Okt 2016, 16:46

Heute begannen die Bauarbeiten für die Universal Studios Peking. Das Projekt kostet 7, 4 Milliarden US Dollar laut Channel News Asia vom heutigen Tag.
Bericht folgt noch auf der Hauptseite.
Zuletzt geändert von Andrej Woiczik am Do 3. Nov 2016, 16:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Universal Studios Peking @2020

Beitragvon Andrej Woiczik » Di 1. Nov 2016, 20:10

Der Bericht ist seit heute früh ganz exklusiv auf unserer Hauptseite.
Hat den Bericht schon jemand von euch gelesen?

http://www.freizeitpark-welt.de/index_n ... 2&nid=2696
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Der verblasste Traum@Universal Studios Germany

Beitragvon Andrej Woiczik » Do 3. Nov 2016, 16:57

P1040369.JPG
Anstatt Dubai jetzt Peking


Etwas offtopic, aber dennoch vielleicht für euch NRW'ler interessanter als der Spatenstich nahe der Hauptstadt von China :lol: :o ;) :!:

19.04.2001
Universal Studios: Mega-Projekt in Krefeld - Der "Jurassic Park" kommt
Mit einem Investitionsvolumen von ca. 1,6 Mrd. DM wollen die Universal Studios Hollywood in Krefeld den größten Vergnügungspark Europas verwirklichen und damit Konkurrenten wie Disney (Paris) und Warner Bros.(Bottrop) ausstechen.

Auf einem 74 ha großen Areal sollen in Zusammenarbeit mit Thyssen-Krupp im Stile der US-Angebote neue Maßstäbe in Sachen multimedialer Spezial-Effekt-Shows gesetzt werden.

Dazu werden Kinoerfolge wie 'Jurassic Park', 'StarTrek' und Terminator so aufbereitet, dass die Besucher interaktiv an den Handlungen teilnehmen können. Die Kommunalpolitiker der Umgebung sind entzückt - sie erwarten neue Wirtschaftskraft.


Quelle: http://www.express.de

http://www.handelsblatt.com/archiv/univ ... 58764.html

18.04.2001 16:55 Uhr

Die Thyssen Krupp Immobilien GmbH, Essen, eine Tochter des Thyssen Krupp-Konzerns, plant im niederrheinischen Krefeld einen der größten Freizeitparks Europas. "Mit einem geplanten Investitionsvolumen von 1,7 Mrd. DM und 7000 prophezeiten neuen Vollzeitarbeitsplätzen wäre nur die europäische Ausgabe von Disneyworld bei Paris größer," meint Wolfgang Bornträger, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Freizeitunternehmen (VDFU).

DÜSSELDORF. Bis auf wenige Ausnahmen bestimmen mittelständische Unternehmen das Geschäft mit Freizeitparks in Deutschland. Große Konzerne haben sich mit den Kopien erfolgreicher US-Parks bislang eine blutige Nase geholt. Ein in der Branche schon legendäres Negativ-Beispiel ist der amerikanische EntertainmentKonzern Warner Bros. mit der Movie World in Bottrop (Ruhrgebiet).

"Wir planen weder eine Kopie der Movie World noch ein Einzelhandelszentrum nach dem Vorbild des Centro in Oberhausen," betont Peter Lampe, Chef der Geschäftsführung bei Thyssen Krupp Immobilien. Das Projekt mit dem sperrigen Namen International Entertainment Center (IEC) versteht sich als Mischung aus Themenpark zu Hollywood-Filmen wie dem Dino-Streifen Jurassic Park, Gastronomie und Hotellerie, einem Bad im Karibik-Design sowie einem Kongresszentrum und einer Einkaufsmeile.

Ähnliche Parks auch in Los Angeles und Osaka

Die Pläne für den Freizeitpark sind jedoch früher bekannt geworden, als es Thyssen Krupp recht ist. Denn noch ist nichts in trockenen Tüchern. Insbesondere die Finanzierung steht noch keineswegs. Die mit der Vermarktung des 74 Hektar großen ehemaligen Hüttengeländes beauftragte Thyssen Krupp-Tochter hat mit dem Lizenzgeber Universal Studios bislang nur eine Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet. Universal betreibt weltweit sechs ähnliche Parks, unter anderem in Los Angeles und Osaka. Bis zum Sommer wird das Konzept "tatkräftig ausgearbeitet", sagt Lampe. 2005 könnte der Park die Pforten öffnen. Er soll jährlich 600 Mill. DM Umsatz einspielen. Kalkuliert wird mit 3,5 Millionen Besuchern.

Ob Thyssen Krupp diese optimistischen Zahlen erreicht, scheint zweifelhaft. Die Kalkulation sei gewagt, bestätigt Bornträger. In dem mit Freizeitparks gesegneten Nordrhein-Westfalen werde es ein Hauen und Stechen um die Besucher geben. Bornträger bezweifelt außerdem, dass 7000 neue Arbeitsplätze entstehen. Vergleichbare Parks kämen mit einigen hundert festen Mitarbeitern aus. Eindringlich warnt er vor Subventionen. Schließlich habe Movie World insgesamt 100 Mill. DM erhalten, ohne bisher die schwarzen Zahlen zu erreichen.


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Nicht nur in Krefeld platzen die Träume


..noch gefunden:


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00640-00480-NNN.jpg (102.96 KiB) 942-mal betrachtet


https://www.welt.de/print-wams/article6 ... ywood.html

Einen Großteil seiner Freizeit verbringt der moderne Mensch vor dem Fernseher, im Kino oder auf Reisen. Filmparks unternehmen den Versuch, diese Hobbys Gewinn bringend miteinander zu kombinieren. Während man früher nach Hollywood oder Florida fliegen musste, um einen Blick hinter die Kulissen der einschlägigen Traumfabriken zu werfen, ist die Zahl der Anlagen in den vergangenen Jahren auch in Europa sprunghaft gestiegen. Für die Betreiber haben Filmparks einen besonderen Charme: Sie sprechen alle Generationen an und degradieren Eltern nicht zu simplen Begleitern ihrer Looping-süchtigen Kinder.

Erst im Frühjahr wurde 30 Kilometer östlich von Paris neben dem zehn Jahre alten Disneyland Park der Walt Disney Studios Park eröffnet. Er soll die jährlichen Besucherzahlen von gut zwölf auf bis zu 17 Millionen steigern helfen. Wie der neue Name nur dezent andeutet, dreht sich auf dem 25 Hektar großen Areal alles um das Thema Film. Besucher entern zum Beispiel die nachgebaute Raumstation "Mir" und werden dort wie in dem Streifen "Armageddon" einem Meteoritenschauer ausgesetzt. Disney gibt sich aber Mühe, auch pädagogischen Mehrwert zu bieten: So führt im Themenbereich "The Art of Animation" ein Zeichner live die Entstehungsphasen eines Trickfilms vor. Ein Fehler des ersten Parks sollte ausdrücklich vermieden werden: einseitige Ausrichtung am amerikanischen Geschmack. Höhepunkte des europäischen Films kommen in Vorführungen denn auch nicht zu kurz, und auf der "Studio Tram Tour" spricht die Schauspielerin Nastassja Kinski per Monitor zu den deutschen Gästen. Der Park ist ganzjährig geöffnet.

Ebenfalls seit diesem Jahr zieht auf der unglaublichen Fläche von 250 Hektar die Warner Bros. Movie World bei Madrid Vergnügungshungrige an. Wer den weiten Weg scheut, kann mit Bugs Bunny oder Daffy Duck aber auch im 1996 eröffneten Schwesterpark von Bottrop auf Tuchfühlung gehen. Das Schwergewicht liegt in den von der Six-Flags-Gruppe betriebenen Warner-Parks auf Fahrattraktionen, deren Filmbezug manchmal im Dunkeln bleibt. So trägt der neue Freifall-Turm in Bottrop, der seine Insassen 60 Meter in die Tiefe stürzen lässt, den Namen des Western-Klassikers "The Wild Bunch", obwohl darin noch die gute alte Eisenbahn die Hauptrolle spielt. Realistischer angesiedelt wirken Achterbahnen und Flugsimulatoren in den Kulissen von Gotham City, der Arbeitsstätte von Batman. Zum Repertoire gehören in Bottrop auch Stunt- und Zauber-Shows. Für eher cineastisch interessierte Besucher gibt es das Museum der deutschen Filmgeschichte. Der Park geht am 3. November in die Winterpause.

Im Jahr 2005 bekommt der Bottroper Park Konkurrenz in nächster Nachbarschaft. In Krefeld eröffnet dann der amerikanische Filmmulti Universal einen neuen Themenpark, der in 365 Tagen rund 3,5 Millionen Besucher auch aus dem Ausland anlocken soll. "Wegen der ganzjährigen Öffnung wird sich das meiste indoor abspielen", sagt Wilfried Hampe, Geschäftsführer der Universal Studios Germany. "3D" lautet dabei das Zauberwort. Orientieren können sich die Planer am Universal-Filmpark im japanischen Osaka, der vor gut einem Jahr an den Start gegangen ist und die Höhepunkte der Vorläufer in Hollywood und Florida in sich vereint. Auch in Europa unterhält das Unternehmen schon seit einigen Jahren einen Freizeitpark: Universal Port Aventura an der spanischen Costa Dorada wurde jedoch von einem anderen Betreiber übernommen und fühlt sich mehr dem klassischen Spaßprogramm verpflichtet. Hauseigenen Maskottchen wie Popeye oder Woody Woodpecker kann man freilich auch dort begegnen.
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Naturgemäß bescheiden nehmen sich neben diesen Global Players die Möglichkeiten des Filmparks Babelsberg aus. Immerhin wurden vor vier Jahren 120 Tonnen Lava aus der Eifel nach Potsdam geschafft, um dem Stuntshow-Theater das Aussehen eines Vulkans zu verleihen. Weitere Attraktionen mit Anspruch auf Weltniveau sind ein Showscan-Actionkino und die Simulation eines U-Boot-Tauchgangs aus dem Film "Hostile Waters". Besonderen Beifall finden gerade bei jungen Besuchern aber ganz untechnische Darbietungen wie etwa die Kunststückchen der Filmtiere oder eine Mantel- und Degen-Show. Filmfans waren bislang etwas enttäuscht, dass sich auf dem Gelände nur wenig von der Ufa-Vergangenheit Babelsbergs mitteilt. Abhilfe soll seit diesem Jahr eine Media-Show im so genannten Tonkreuz schaffen, in dem 1929 die Ära des Tonfilms eingeläutet wurde. Die jüngere Generation hält sich derweil in "Daniel's Bar" aus der Seifenoper "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" schadlos. Die Saison endet in Potsdam am 3. November.

Kein Freizeitpark im engeren Sinne ist die Bavaria Filmstadt Geiselgasteig in München. Die zwischen 500.000 und 600.000 jährlichen Besucher werden in Gruppen von bis zu 50 Personen über das Gelände geführt. Auf der 90-minütigen Tour gibt es unter anderem den Titelhelden aus Wolfgang Petersens Welterfolg "Das Boot" zu besichtigen, ferner Außenkulissen aus der Fernsehserie "Marienhof" oder die Hexenküche aus der Verfilmung von "Bibi Blocksberg". Neuerdings bietet sich Teilnehmern auch die Möglichkeit, in einem "Tatort" neben den Münchner Kommissaren Batic und Leitmayr zu agieren - allerdings nur virtuell mit Hilfe technischer Tricks. Manchmal können bei der Bavaria aber auch echte Dreharbeiten beobachtet werden. Von der Filmstadt getrennt ist ein Showscan-Kino und die "Bavaria Action Show" der Stuntmen. Diese schließt als einziger der drei Bereiche am 3. November vorübergehend die Pforten.



Sehrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr viel zum Lesen für euch.
Aber nun seid Ihr einiges schlauer :lol: :mrgreen:

Interessant solch Pressemeldungen zu lesen und dann festzustellen wie sich alles dann entwickelt hat.

Viele Grüße
Andrej
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