Ein fast perfekter Tag im Heide Park

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Andrej Woiczik
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Ein fast perfekter Tag im Heide Park

Beitrag von Andrej Woiczik » Mo 29. Jun 2020, 10:19

In den kommenden Tag erscheint auf unserer Hauptseite ein großer Artikel aus dem Heide Park.
Vorab einige Auszüge hier in unserem kleinen, aber feinen Forum:
Ein (fast perfekter) Tag im Heide Park
Der Heide Park hat seit Anfang Juni wieder geöffnet, aber wie ist so ein Tag im Freizeitpark mit Corona? Lassen sich die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten - und bietet es den gleichen Spaß wie sonst? Unser Redakteur Andrej, der erstmalig 1985 den Heide Park besuchte, hat es ausprobiert.
Als wir am letzten Freitag im Juni, nach 373 km langer Fahrt und zahlreichen Baustellen, auf den Parkplatz des Heide Park Resorts in Soltau fahren, ist die Vorfreude groß. Der Parkplatz erscheint leerer als sonst, obwohl wir erst um 9.45 Uhr unseren Standplatz gefunden haben.
Drei Mitarbeiter weisen die Besucher darauf hin, die Mund-Nasen-Schutzmasken aufzusetzen, denn wir befinden uns nun im Wartebereich. Anmerkung: Am darauffolgenden Tag weigerte sich sogar ein Besucher im „Corona Risikoalter“ die Mund-Nasen-Schutzmaske aufzusetzen und durfte tatsächlich daher nicht in den beliebten Freizeitpark in der Lüneburger Heide. Schlangenlinienförmig bewegen wir uns vorwärts, Aufkleber auf dem Boden weisen immer wieder auf das Abstandhalten hin. Wie wir feststellen, klappt das an den beiden Besuchstagen einigermaßen gut.
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Auf zu einer der besten Holzachterbahnen der Welt
Unser erster Stopp: "Colossos". Die erstklassige Holzachterbahn zieht uns magisch an. Diese macht aber erst um 10.30 Uhr auf und die Warteschlange reicht schon ca. 200 Meter in Richtung Desert Race.
Im Laufe der beiden Besuchstage erreicht die Wartezeit (wie auch bei der Krake meist 90 Minuten).
Die 30 Minuten Wartezeit bringen wir um 11.00 Uhr hinter uns, jedoch nicht ohne immer wieder zu bemerken, wie sich trotz Ansagen durch Lautsprecher und Hinweise der Mitarbeiter einige Gäste die Masken unter die Nase oder unter das Kinn ziehen, meist jugendliche Gruppen und „Omas und Papas“ mit ihren Enkeln. Abstand halten scheinen auch hier einige trotz der Linien auf dem Boden nicht zu beherrschen. Aber es klappt insgesamt besser als von mir zuvor befürchtet.
Im Bahnhof (Station) beobachten wir auch hier, wie die komplette Bahn gereinigt wird, bevor wir einsteigen dürfen. Von anderen Besuchern trennt uns jeweils immer eine Sitzreihe. So leer war das Fahrgeschäft noch nie. Wir dürfen in der ersten Reihe (First Row) Platz nehmen. Die 1344 Meter lange Strecke haben wir schnell hinter uns und viel Spaß gehabt– natürlich nicht ohne dass ich mir wieder die Maske aus den Augen ziehen muss. Hier hatte ich durch den enormen Fahrtwind das Gefühl, sie würde mir gleich vom Gesicht und davonfliegen. Zum Glück hat sie mich nicht verlassen.
Zwischenzeitlich hat sich unsere kleine Gruppe um eine treue Leserin von Freizeitpark-Welt erweitert und wir genießen in der Corona-Zeit diesen Tag.
P1000469.JPG
Abstand halten
Das Tagesfazit
Zu Beginn war der Besuch für alle Beteiligten sehr gewöhnungsbedürftig, aber trotz Maske und Abstandsregelung war der Tag ein riesiger Erfolg. Wir haben uns an die Maske im Fahrgeschäft so schnell gewöhnt (okay zuvor testeten wir dieses bereits bei Karls und den Erlebniswelten Thale) , dass wir uns quasi schon nicht mehr daran erinnern, sie überhaupt getragen zu haben. Aber die drückende Schwüle am letzten Wochenende im Juni erinnert uns dann letztlich doch daran. Es war ein Tag, der mich persönlich trotz gegenwärtiger Corona-Regelungen den Alltag hat vergessen lassen. Trotzdem hoffe ich darauf, mir im nächsten Jahr nicht ständig meinen Mund-Nasen-Schutz aus den Augen ziehen zu müssen. Die Mitarbeiter waren (wie fast immer) sehr nett und größtenteils wurden die behördlichen Vorlagen von den Besuchern, vor allem am Freitag, eingehalten. Erschreckend waren aber zahlreiche Aussagen von „Omas und Opas“, welche mit ihren Enkeln oder in ganzer Familienstärke im Heide Park waren. „ Diese schei.. Masken“, „warum müssen wir die Masken im Park aufsetzen“ usw. Und dann noch mit dem Heide Park Mitarbeitern darüber zu diskutieren ist „strange“. Von Jugendlichen und Personen unter 25 Jahren höre ich diese Aussagen im „Corona-Alltag“ öfters, aber das die „Corona-Zielgruppe“ solch Aussagen tätig, ist schon „Lebensgefährlich“.
Desinfektionsmittelbehälter gab es größtenteils an den Fahrattraktionen, alles war topp vorbereitet vom Heide Park. Es hat viel Spaß im Heide Park, trotz der Corona Pandemie, gemacht. Unabhängig davon und nicht „coronabedingt“ kann man leider weiterhin einige große Schwächen im Heide Park entdecken, welche es verhindern, dass der Heide Park ein „richtiger europäischer Spitzenpark“ wird. Zu viele unschöne und große (geschlossene) Bereiche im Park, nicht konsequent durchgezogene Thematisierung, das Desaster im Maya Tal, bereits beschriebene Eingangssituation vor der Coronazeit usw.
Zum Schluss stellt sich mir übrigens eine Frage: „Wo ist eigentlich Wumbo im Kreisverkehr vor dem Heide Park?“. Hier wurde die Figur entfernt, kein Hinweis auf den Heide Park mehr, nur zuwucherndes Grün.
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Mit Mund und Nasenschutz
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Schlimm
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früh um kurz vor 10 Uhr
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Herrlich
P1000553.JPG
Sehr sinnvoll
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Re: Ein fast perfekter Tag im Heide Park

Beitrag von Andrej Woiczik » Mi 1. Jul 2020, 15:57

https://www.freizeitpark-welt.de/freize ... 2&nid=4092

Hier nun der Artikel/Bericht.
Viel Spaß beim Lesen
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