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2015-10-19 11:47:34 - 3435 Aufrufe

Halloween im Zoo Safaripark Stukenbrock "Jahrmarkt des Schreckens"

Ein Nachbericht vom Wochenende
Von Torsten Jansen

Am 17. und 18. Oktober 2015 verwandelte sich der Zoo Safaripark Stukenbrock in sein Halloween Thema "Jahrmarkt des Grauens". Über 100 Darsteller aus ganz Deutschland sowie zahlreiche Helfer stemmten dieses außergewöhnliche Projekt, welches allen Altersgruppen das Fürchten lehrte. Jeder Darsteller lebte dabei seinen eigenen schrecklichen Charakter im Rahmen des Gesamtthemas überzeugend aus, wobei der gesamte Park mit einbezogen wurde.

Die Geschichte besagt, dass der erbarmungslose Direktor und sein Helfer "Zipperman", gespielt von Marco Fiege (Hauptverantwortlicher www.coaster-junkies.de), ausgestoßene Kreaturen verpflichten, um sie auf dem Jahrmarkt des Grauens auszustellen. Insgesamt wurden den Besuchern 4 Labyrinthe, 3 Horror Rides, 3 Scare Areas, 3 Shows inkl. großem Feuerwerk, rockige Live Musik sowie eine große Parade aller beteiligten Darsteller geboten. Das Mega Halloween Event in Stukenbrock ist unter den Freizeitpark Halloween Fans noch ein echter Geheimtipp, was nicht mehr lange der Fall sein wird, denn Stukenbrock ist ein Muss-Erlebnis geworden und bietet den Veranstaltungen wie beispielsweise im Europa Park, Movie Park, Holiday Park, Toverland, Walibi World, Heide Park und Fort Fun die Stirn. 4 Profi-Maskenbildner mit 8 Assistenten schufen auf imposante Art und Weise ein überzeugend schaurig schönes Gesamtkunstwerk, das Lust auf mehr macht. Für jeden Geschmack ist was dabei, vom Kürbisschnitzen für Kinder bis zum Wald-Maze ab 18 Jahren. Hier kommt jeder auf seine Kosten und dies durch einen günstigen Aufpreis von 2,00 Euro für Kinder und 5,00 Euro für Erwachsene. Der Park verlängerte seine Öffnungszeiten bis 22:00 Uhr und lockte somit auch viele Schaulustige an, ihn erst beim Hereinbrechen der Dunkelheit zu betreten.

Das Besondere an Halloween in Stukenbrock ist das leidenschaftliche Engagement aller Beteiligten, welche ihre individuelle Kreativität ausleben dürfen. Sowohl die detailverliebte Gestaltung der Halloween Attraktionen als auch die abwechslungsreichen Charaktere, welche plötzlich überall auftauchen können, machen Horror-Hunger auf Wiederholungen. Jeder Besuch der Labyrinthe und Scare Areas nimmt seinen eigenen beeindruckend schrecklichen Verlauf. Im Zirkus des Schreckens wurde eine Artistik- und Magie-Show nur für das Halloween-Event inszeniert und zusammengestellt.

Foto: Torsten Jansen

Herausragend ist der Wald-Maze "Freak Camp" vom bekannten Horror-Carsten (Carsten Sauels), wo dieser sich so sehr austoben durfte, dass der Zutritt erst ab 18 Jahren gewährt werden konnte, was weltweit seines Gleichen sucht.

Auf einer Strecke von ca. 1 Kilometer treibt er seine Opfer auf verschlungenen Pfaden durch das vernebelte Dickicht, um ihre psychologische Belastungsgrenze auszureizen. Er spielt mit der Furcht der Besucher und provoziert ihre individuellen Ängste. "Sitzt dort jemand im Zelt?", "Wer schreit da?", "Erkenne ich dort jemanden hinter dem Tuch?", "Versteckt sich jemand im Nebel?", "Was bewegt sich dort am Boden und was über mir?", "Was passiert jetzt mit mir?" und "Wo komme ich hier wieder raus?" sind nur wenige der Fragen, welche die Besucher nicht zur Ruhe kommen lassen und Halloween Horror Gieriege süchtig machen. "Chicken Run" wurden die Notausgänge für diejenigen genannt, welche mit den einzelnen Horror-Szenarien psychologisch überfordert waren. Schon beim Betreten wurde jedem mutigen Gast klar, dass dieser Maze neue Grenzen der Belastbarkeit testet.

Die Besucher wurden eingefangen und einzeln in Holzzellen eingesperrt, wo sie mit der Angst massakriert zu werden, auf unbestimmte Zeit zurückgelassen wurden. Wenn die Zellentür wieder geöffnet wurde, konnten sie alleine weiter gehen, wobei sie ihre vertrauten Gruppenmitglieder längst verloren hatten. Komplett auf sich allein gestellt oder in der Gegenwart von völlig unbekannten Personen folgen sehr beklemmende und erschreckende Situationen. Immer wieder fallen dabei unterschiedliche Horror-Freaks an allen möglichen und unmöglichen Stellen über ihre Opfer erbarmungslos her. Vorbei an riesigen Spinnweben, zerfledderten Leichen und unendlich vielen Sicht versperrenden Tüchern kämpfen sich die Parkgäste bis zum Ausgang des Wald-Maze, wo schon ein Wächter mit dem finalen Schreck auf sie wartet.

Foto: Torsten Jansen

Das Halloween Erlebnis im Teutoburger Wald kann wärmstens schrecklich empfohlen werden. Wir durften einen Blick hinter die Kulissen werfen und waren vom Engagement aller hochmotivierten Beteiligten sehr beeindruckt. Aufgrund des großen Erfolges bei den Besuchern und der sehr gelungenen Konzeption ist es nicht gewagt zu prognostizieren, dass Halloween in Stukenbrock zunehmend expandieren wird.

Quelle: Torsten Jansen

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