Am 22. Juli 2026 wurde mit der Eröffnung von Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen endlich das beliebte Erdbeer-Freizeitpark Konzept aus dem Norden nach NRW exportiert. Das mittlerweile achte Erlebnis-Dorf eröffnete dabei mitten im Westfield Centro an einem Ort, der bereits früher als Freizeitpark genutzt wurde, dem aber nur eine jeweils sehr kurze Verweildauer an diesem Standort vergönnt war. Das Erfolgskonzept aus dem Norden sorgt nun für frischen Wind und laut Inhaber Robert Dahl, soll die Pacht für mindestens 40 Jahre laufen.
Die günstige Lage im Westfield Centro, direkt neben dem LEGOLAND Discovery Centre, sorgt in jedem Fall für sehr viel Laufkundschaft in direkter Nähe, kostenlose Parkplätze können ebenso genutzt werden und der Park ist bestens von der Centro Promenade mit seinen zahlreichen Restaurants zu sehen. Beste Voraussetzungen also um das beliebte Konzept aus freien Eintritt, Attraktionen, Restaurants und Bauernladen im Ruhrgebiet zu etablieren.
Schon beim Betreten des Manufakturenmarkts (der Eingangs- und Ausgangsbereich) wird die endlose Detailliebe mit hunderten von Kaffeekannen im Gebäude klar. Dazu gibt es einen riesigen Bauernladen in dem so ziemlich alles gekauft werden kann was mit der Erdbeere zu tun hat. Von Marmeladen, Fruchtgummi, Geschirr, Tücher, Stofftiere, etc. Der Kreativität an Erdbeer-Motiven und Verwendungen sind hier keine Grenzen gesetzt. Gleich im Anschluss wartet das große SB-Restaurant mit dem Namen "Friedas Hofküche" in dem man gut bürgerliches Essen mit Schnitzel & Co bekommt. Aber z.B. auch ein Brot mit Mett. Es gibt genügend Plätze auf zwei Etagen und Kinder können sich auf der Kletter-Erdbeere austoben. Dann landet man durch ein Tor im eigentlichen Erlebnis-Dorf mit seinen zahlreichen kostenlosen und kostenpflichtigen Attraktionen.Viele kostenlose Erlebnisse
Kostenlos sind die zahlreichen Spielmöglichkeiten für kleinere Kinder. Es gibt viele Spielplätze, Rutschen (auch die große Klo-Rutsche!), eine Mais-Scheune, einen Wasserspielplatz oder auch Hüpfburgen, die allesamt kostenlos besucht werden können. Derweil können Eltern in den vielen unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten Platz nehmen. Hier zeigt sich auch das witzige Upcycling Konzept, das aus zahlreichen alten Gegenständen Sitzmöglichkeiten macht. Doch auch kostenpflichtige Attraktionen gibt es viele in Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen. Hierzu zählt bspw. die Erdbeer-Raupenbahn oder der Erdbeer-Döner, der gut sichtbar seine Kreise am Ruhrpotthimmel zieht. Bezahlt wird entweder direkt vor Ort oder über eine Tageskarte in der App. Diese bietet übrigens durchweg die günstigsten Preise, also am besten in der App und nicht vor Ort buchen.
Sowohl die Achterbahn als auch der interaktive Erdbeer-Döner gehören zu den Attraktions-Highlights, bei letzterem sogar mit kaufbarem Erdbeer-Döner als besonderen Clou. Auch die Traktorfahrt im Zentrum des Parks darf in keinem Erlebnis-Dorf fehlen und ist gleichzeitig auch ein Burger-Restaurant. Direkt neben der Traktorfahrt befindet sich der Bahnhof zur LPG Rote Rübe, eine 10-minütige Zugfahrt über das Karls-Gelände.
Einzigartig in Oberhausen: Das Curryversum
Bei dieser Fahrt trifft man ganz nebenbei dann auch die anderen großen Attraktionen, wie das eigens für den Freizeitpark im Ruhrgebiet eingerichtete Curryversum. In der Attraktion Quatsch mit Soße reitet man dabei nicht auf einem Pferde, sondern auf einer stilecht mit Curry-Ketchup belegten Wurst. Klingt komisch und genau so ist es auch. Die doppelte Anlage führt durch die Natur, die aber mit vielen Klischees rund um die Currywurst aufgewertet wurde. Gleich am Ausgang dieser Attraktion trifft man auf die bunten Bumper Cars in einer riesigen Mehrzweckhalle, die im Winter auch zum Eislaufen dienen wird. Und, das dürfte jetzt nicht mehr wundern, natürlich kann man im Restaurant daneben auch eine Currywurst erwerben, allerdings keine Bratwurst, sondern die Variante als Bockwurst. So viel Ruhrpottkultur ist dann doch noch nicht bei Karls angekommen.
Alles in allem ist Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen, trotz der noch nicht komplett genutzten Fläche, auch in Phase 1 schon ein richtig gutes Angebot. Und vor allem eins, das man sich einfach kostenlos anschauen kann. Egal, ob man einfach etwas Essen möchte, Marmelade oder Brot kaufen will, oder auch gleich einen ganzen Nachmittag mit den Kindern hier verbringt. All das geht theoretisch ohne Eintrittskosten. Nur die großen Attraktionen muss man dann doch zahlen.
Deutschland
Österreich
Niederlande
Belgien
Frankreich
Italien
Grossbritannien
Dänemark
Kanada
Vereinigte Arabische Emirate (VAE)












Freizeitparks in Deutschland