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2022-01-23 16:34:05 - 1307 Aufrufe

Ein Besuch im Acuario de Sevilla

Von Andrej Woiczik

Nach den drei Berichten aus spanischen Freizeitparks berichtet unser Redakteur Andrej heute aus dem Acuario de Sevilla.

"Erleben Sie die Reize der Tiefe, ohne sich auch nur die Zehen nass machen zu müssen, im magischen Acuario de Sevilla – Aquarium von Sevilla". So lautet die Werbebotschaft dieses erlebnisreichen Aquariums. Das Aquarium Sevilla öffnete erstmals Ende 2014 und ist damit ein relativ neues Aquarium, das sehr beliebt bei Touristen in Sevilla ist. Auch bei Regenwetter, sowie natürlich auch im Winter, ist das Aquarium geöffnet und eignet sich daher praktisch bei jedem Wetter für einen Besuch.

Beim Besuch in der Corona Pandemie im Oktober 2021 war die Inzidenz in Spanien bei 24 und die Impfquote bei 89%, ganz andere „Zahlen“ als zu diesem Zeitpunkt in Deutschland oder Österreich. Dennoch musste während dem gesamten Besuch eine Mund- und Nasenmaske getragen werden. Alle Besucher hielten sich während unseres Aufenthalts an diese Maßnahmen.

Das Aquarium befindet sich am Ufer des Flusses Guadalquivir direkt am Rande des Expo-Geländes von 1929. Im Aquarium Sevilla sind sowohl Süß- als auch Salzwassertierarten beheimatet. Insgesamt gibt es mehr als 30 verschiedene Becken mit 400 verschiedenen Tierarten, darunter natürlich Fische aber auch Säugetiere und Reptilien.

Foto: Andrej Woiczik

Die Magellan-Route

Die Weltumseglung von Ferdinand Magellan (1519 – 1522) ist sozusagen das Leitthema im Aquarium Sevila und führt die Besucher vom Fluss, der direkt vor der Tür startet hinweg über die Tierwelt des Atlantik bis hin zum Amazonas.

Einer der beliebtesten Bereiche bei jüngeren Besuchern ist der Kontakt-Bereich namens Toca-Toca. Vorsichtig können hier Seesterne, Seeigel und Seegurken mit den Händen ertastet und berührt werden. Ständig ergeben sich hier Besuchertrauben rund um die kleinen Becken. Ähnliches kennt man auch aus vielen Sea Life Aquarien. Ebenfalls auch aus Sea Life Aquarien bekannt sind die Flachwasser-Aufzuchtbereiche, die einen Blick in die Kinderstube der Fische gewähren. Auch die Eiablage kann hier gut beobachtet werden.

Daneben gibt es die Korallenriffbecken, die vielen verschiedenen Fischarten ein Zuhause bieten und dabei meistens noch sehr farbenfroh geraten sind. Beispiele sind hier auch die selteneren Kugel- und Pfeifenfische.

Foto: Andrej Woiczik

Doch nicht nur Fischarten gibt es im Aquarium Sevilla zu sehen. Auch exotischere Tierarten wie Reptilien, Schlangen oder Kaimane kann man sehen. Größtes Highlight ist ein durchsichtiger Meerwassertunnel mit verschiedenen Haiarten.

Wir haben 2 1/2 Stunden im Acuario de Sevilla verbracht. Uns hat es sehr gut dort gefallen.

Quelle: Andrej Woiczik