
19. August 2026 - 80 Aufrufe
42 Prozent mehr deutsche Gäste in Pairi Daiza im Jahr 2025
Pairi Daiza hat 2025 ein Rekordjahr mit 2.866.576 Besuchern und 118,2 Millionen Euro an Investitionen gemeldet. Besonders stark wuchs das Resort bei deutschen Gästen; deren Zahl stieg um 41,8 Prozent. Der Jahresbericht zeigt zugleich steigende Umsätze, weitere Bauprojekte und zusätzliche Mittel für Biodiversität und Forschung.
Der belgische Freizeitpark begrüßte 2.866.576 Besucher, was einem Anstieg von 8,1 Prozent gegenüber den 2.651.554 Besuchern im Jahr 2024 entspricht.
Zuwachs bei deutschen und internationalen Besuchern Belgien blieb auch im Jahr 2025 der größte Quellmarkt für Pairi Daiza, wobei die Besucherzahlen aus Belgien um 6,4 Prozent stiegen. Die Besucherzahlen aus Frankreich stiegen um 6,6 Prozent, während die Zahl der deutschen Besucher um 41,8 Prozent, die aus Luxemburg um 30,5 Prozent und die aus anderen Ländern um 25 Prozent zunahmen.
Das Pairi Daiza Resort wurde im Jahr 2025 von deutschen Reisefachleuten als Bester Ferienpark Europas ausgezeichnet für die originelle Verbindung von Natur, Tieren und Pflanzen mit Kultur und historischen Bauwerken.
Im Jahr 2025 war Pairi Daiza erstmals mit einem eigenen Stand auf der ITB in Berlin vertreten. Darüber hinaus wurden das ganze Jahr über digitale Kampagnen durchgeführt, Kooperationen mit Reiseveranstaltern entwickelt sowie Pressereisen und individuelle Besuche für deutsche Journalistinnen und Journalisten organisiert.
Der Anstieg der deutschen Besucherzahlen erfolgte in einem insgesamt wachsenden Markt. Laut Statbel nahm die Zahl der Übernachtungen deutscher Gäste 2025 in Belgien insgesamt um 5,3 % zu. In Wallonien fiel das Wachstum mit 12,5 % deutlich stärker aus, im Hennegau sogar mit 25,6 %. Mit einem Plus von 41,8 % wuchs die Zahl der deutschen Besucher bei Pairi Daiza damit deutlich stärker als der belgische und regionale Tourismusmarkt.
Auch der deutsche Branchenverband VDFU verweist auf die zunehmende Bedeutung von Kurzurlauben und Übernachtungen rund um Freizeit- und Erlebnisdestinationen. Seine Mitgliedsunternehmen generieren jährlich mehr als 15 Millionen Inlandsreisen, darunter rund 5,5 Millionen Übernachtungen in parkseigenen Unterkünften. Pairi Daiza verzeichnete 2025 einen Nettogewinn von 14 Millionen Euro. Zu den wichtigsten Investitionen des Geschäftsjahres gehörten: Investitionen in die weitere Entwicklung
Wirtschaftliche Auswirkungen
Im Jahr 2025 beschäftigte Pairi Daiza 536,8 Vollzeitäquivalente. Laut der jüngsten unabhängigen Studie, die von EKLO, SEGEFA-ULiège und der HEC Consulting Group auf Basis von Daten aus dem Jahr 2024 durchgeführt wurde, generierte Pairi Daiza wirtschaftliche Wertschöpfung in Höhe von rund 145 Millionen Euro sowie steuerliche und steuerähnliche Einnahmen in Höhe von 125 Millionen Euro. Die Studie ermittelte zudem 3.167 direkte und indirekte Arbeitsplätze in Belgien. Ein großer Teil dieser Beschäftigung ist lokal verankert und unmittelbar mit dem Park und den touristischen Leistungsträgern vor Ort verbunden. Dies ist besonders relevant für eine Region, in der die Schaffung nachhaltiger und langfristig verankerter Arbeitsplätze ein wichtiges wirtschaftliches Ziel bleibt.
Investitionen in Biodiversität und wissenschaftliche Forschung weltweit
Im Jahr 2025 stellte die Pairi Daiza-Stiftung 875.677 Euro für 75 Projekte in den Bereichen Biodiversität, Artenschutz und wissenschaftliche Forschung bereit. Die Projekte wurden von mehr als 6.700 Spendern unterstützt und erstreckten sich über fünf Kontinente. Sie umfassten unter anderem Artenschutz, die Wiederherstellung von Lebensräumen, die Rettung von Wildtieren sowie Forschungsprojekte zum Schutz und zur Fortpflanzung bedrohter Arten.
Parallel dazu baut Pairi Daiza ein neues Labor für Reproduktionsendokrinologie unter der Leitung von Dr. Jella Wauters auf, die zuvor am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) tätig war. Das Labor soll durch die Analyse von Hormonen und Fortpflanzungszyklen wissenschaftliche Forschungs- und Zuchtprogramme unterstützen, unter anderem bei Elefanten, Giraffen und Riesenpandas.

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