
05. Oktober 2026 - 53 Aufrufe
Toverland Halloween Days: Familientag zwischen Kürbis & Achterbahn?
Ein Besuch im Toverland ist auch mit einem sechsjährigen Kind bereits erstaunlich abwechslungsreich. Das haben wir bei unserem ersten gemeinsamen Besuch am Wochenende während der Halloween Days selbst erlebt. Zwischen Kürbissen, Achterbahnen, Familienattraktionen und der magischen Welt von Avalon wurde aus einem herbstlichen Ausflug ein rundum gelungener Freizeitpark-Tag.
Für meine sechsjährige Tochter war es der erste Besuch im Toverland. Für mich war es gleichzeitig eine Rückkehr nach längerer Zeit – und vor allem der erste Besuch seit der Eröffnung von Avalon Entsprechend groß war die Neugier auf den Themenbereich und darauf, wie gut sich Toverland inzwischen für einen gemeinsamen Tag mit einem Kind eignet - und das auch zu den Halloween Nights.
Halloween mit Kürbissen statt Schreckmomenten
Unser Besuch fiel auf den Start der diesjährigen Halloween Days. Das Toverland setzt dabei bewusst auf ein familienfreundliches Halloween-Konzept. Vom 3. Oktober bis zum 8. November stehen die Halloween Days täglich von 10 bis 18 Uhr im Zeichen von Kürbissen, herbstlicher Dekoration und familiengerechten Halloween-Erlebnissen. Das empfohlene Alter liegt bei unter zwölf Jahren.
Besonders auffällig sind die zahlreichen Kürbisse, die dem Park eine schöne herbstliche Atmosphäre geben. Die neu gestaltete Pumpkin Farm befindet sich inzwischen im Halloween Village und wird von einem riesigen Maisfeld ergänzt. Dort wartet in diesem Jahr auch die riesige Mais-Maze Entwined auf die Besucher. Für uns stand allerdings weniger das Halloween-Programm als vielmehr der Park selbst im Mittelpunkt – und genau hier spielt Toverland seine Stärken aus.
Mit 1,20 Meter schon fast überall dabei
Mit ihren 1,20 Metern konnte meine Tochter bereits erstaunlich viele Attraktionen selbstständig nutzen. Das verändert einen Familientag erheblich: Nicht ständig muss ein Erwachsener mitfahren, sondern die Kinder können eigene kleine Abenteuer erleben.
Wir starteten mit der Schiffschaukel Scorpios und Paarden van Ithaka bevor es zunächst in die beiden großen Hallen ging. Karussells Fun House, Zauberhaus und Wasserbahn sorgten schon dort für reichlich Abwechslung. Anschließend ging es nach draußen zum Rafting. Die Fahrt durch den thematisierten Djengu River gehört für uns zu den Attraktionen, die nicht nur durch die eigentliche Fahrt, sondern auch durch ihre Gestaltung überzeugen.
Danach wartete mit dem Spinning Coaster ein ganz anderer Charakter. Zunächst war etwas Mut erforderlich – doch der verwandelte sich schnell in Begeisterung. Nach der ersten Fahrt folgten direkt weitere Runden. Ein schöner Beleg dafür, dass Toverland auch bei Kindern bereits kleine Mutproben anbieten kann, ohne den Familientag zu dominieren.
Avalon ist ein echter Familienbereich
Mein persönliches Highlight des Besuchs war natürlich Avalon Der Bereich verbindet eine sehr stimmige Fantasy-Atmosphäre mit Attraktionen für ganz unterschiedliche Altersgruppen.
Während die Erwachsenen den Wing-Coaster Fenix ausprobierten, konnten die Kinder ihre eigenen Runden drehen. Besonders praktisch: Jumping Juna ist bereits ab 90 Zentimetern und die Garden Tour ab 110 Zentimetern ohne Begleitung fahrbar.
Damit konnten die Kinder beide Attraktionen sogar mehrfach hintereinander erleben, während die Erwachsenen ihre Runde auf Fenix drehten. Der Wing-Coaster selbst ist allerdings erst ab 132 Zentimetern selbstständig fahrbar und mit 95 km/h sowie drei Überschlägen ohnehin eine andere Liga.
Anschließend ging es wieder gemeinsam weiter: Dragonwatch war für die ganze Familie geeignet und sorgte für den nächsten gemeinsamen Adrenalinschub.
Merlin’s Quest als perfekter Abschluss
Zum Abschluss entschieden wir uns für Merlin’s Quest. Eine gute Entscheidung. Die Fahrt durch die mystische Höhle sorgte bei meiner Tochter für große, staunende Augen. Die aufwendig gestaltete Welt von Avalon funktioniert hier nicht nur als Kulisse, sondern erzählt während der ruhigen Bootsfahrt ihre eigene kleine Geschichte. Die Attraktion kann ab 120 Zentimetern sogar ohne Begleitung gefahren werden.
Unser Fazit: Toverland funktioniert für die ganze Familie
Was bleibt, ist vor allem ein sehr positives Fazit. Toverland schafft es, unterschiedliche Bedürfnisse innerhalb einer Familie erstaunlich gut miteinander zu verbinden.
Kinder können selbstständig Abenteuer erleben, Eltern bekommen gleichzeitig Achterbahnen und Thrill geboten – und dazwischen gibt es zahlreiche Attraktionen, die man gemeinsam fahren kann. Mit mehr als 40 Attraktionen in sechs Themenwelten ist die Auswahl entsprechend groß.
Die Halloween Days passen dabei hervorragend zu einem Familienbesuch. Die Kürbisdekoration schafft eine besondere Atmosphäre, ohne den Tag unnötig gruselig zu machen. Wer dagegen den echten Horror sucht, sollte abends zu den Halloween Nights bleiben: Diese richten sich mit Haunted Experiences und Scare Zones an Besucher ab zwölf Jahren und gehen bis 23 Uhr.
Für uns war der Besuch jedenfalls genau die richtige Mischung aus Familienzeit, kleinen Mutproben, großen Attraktionen und jeder Menge Magie.
Und nach diesem ersten Toverland-Tag meiner Tochter dürfte es wohl nicht der letzte gewesen sein.
Halloween Days: Kürbisdeko im ganzen Toverland

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