2016 wurde auf der Fläche der ehemaligen Imagination Zone der erste interaktive Ninjago Dark Ride verwirklicht. Der Dark Ride ist eine echte Neuentwicklung mit einem Fahrsystem von ART Engineering sowie einem interaktiven Zielsystem von Triotech gewesen. Die Besonderheit ist das Zielen mit Gesten-Bewegung der Hand. So sollen die verschiedenen Kampf-Varianten der Ninjagos verwirklicht werden. Klingt cool, oder?
Im LEGOLAND Billund wurde der Bereich ganz im Stil des Ninjago Tempels gestaltet und bietet neben dem Dark Ride auch noch ein Laser-Labyrinth sowie kleinere Spielmöglichkeiten für Kinder. Thematisch ist der Tempel wirklich ganz schön umgesetzt und die Queue-Line kann mit ebenfalls teilweise hochwertigen Props, teilweise aber auch mit recht kahlen Bretterwänden aufwarten. Zumindest kurz vor der Station wird es aber wirklich solide und es kommt ein japanisches Feeling auf. Auch gibt es für Kinder immer wieder kleine LEGO Spielstationen was die Aufenthaltszeit für Familien doch deutlich schneller vergehen lässt. Vor dem Einstieg gibt es dann einen Pre-Show Raum mit Erklärvideo und Ausgabe der 3D-Brillen.Dann steigt man in den viergliedrigen Zug, der pro Wagen 4 Personen Platz bietet. 16 Personen ab 1,15cm machen sich also auf die Reise in die Ninjago-Welt und wollen natürlich den Fluch brechen und das Böse besiegen. Doch schon im ersten "Challenge-Raum" (es sind jeweils immer 4 große Projektionswände) hatten wir das blöde Gefühl einfach wenig Kontrolle über die Steuerung unserer Attacken zu haben. Idealerweise sollte man etwas erhöht über dem Wagen die Hand-Bewegungen vollführen aber ein richtiger Erfolg oder gar noch eine präzise Steuerung der Attacken wollte sich nicht einstellen. Vielleicht also doch ein Lerneffekt?

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