
26. August 2026 - 37 Aufrufe
Zoo Leipzig: Schlussspurt für Leipzigs Feuerland
In einer Woche ist es so weit: Feuerland wird im Zoo Leipzig erlebbar. Wenn sich am 1. September um 16 Uhr zum ersten Mal das Tor nach Feuerland für die Zoogäste öffnet, können sie eine faszinierende Küsten- und Meereswelt entdecken.
Zahlreiche Baufachleute und Künstler haben einen Lebensraum für Robben, Pinguine und viele weitere Vogelarten erschaffen, der vor zerklüfteten Felsen zu einem Abenteuer inmitten einer spannenden Tierwelt einlädt. Mehr als fünf Millionen Liter Wasser füllen das riesige Schwimmbecken, durch das ein mehr als 100 Meter langer Unterwassertunnel führt, der die Gäste fußläufig auf einen Tauchgang zu unvergesslichen Tierbeobachtungen mitnimmt. Im Wasser sorgt eine Wellenanlage für artgemäße Lebensbedingungen für die quirligen Seelöwen und fracktragenden Humboldt-Pinguine. Strandbereiche sollen als Ruheplätze für die Tiere dienen.
„Bei der Gestaltung unseres Feuerlandes haben wir ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse der Tiere gelegt und für die Besucher einzigartige Perspektiven für die Tierbeobachtung geschaffen“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.
Eine besondere Perspektive auf die stark vom Aussterben bedrohten Humboldt-Pinguine, die der Zoo Leipzig auch im natürlichen Lebensraum unterstützt, haben die Zoobesucher künftig aus dem Bauch eines historisch anmutenden Schiffes heraus, das aus heimischen Hölzern gebaut wurde. Das Schiff wurde im Beisein der Tierpflegerinnen und Tierpfleger der neuen Feuerland-Welt sowie den Mitarbeitenden des ausführenden Garten- und Landschaftsbaus Krahnstöver & Wolf von deren Geschäftsführer Hannes Krahnstöver und Zoodirektor Prof. Jörg Junhold in Anlehnung an die nachgebildete Pazifikküste auf den Namen Pacifico getauft. Feuerland im Zoo Leipzig wird neben den tierischen Momenten auch durch seine moderne Edukation im Gedächtnis bleiben. Neben analoger Wissensvermittlung an verschiedenen Lernstationen gibt es auch digitale Formate sowie filmische Momente, die auf eine Reise nach Feuerland entführen. „Es ist wie in der Adventszeit“, umschreibt Zoodirektor Prof. Junhold seine Gefühlslage. „Es ist, als darf man auf dem Weg zur Eröffnung jeden Tag ein Türchen aufmachen. Ständig passiert etwas Aufregendes und wir machen den nächsten Schritt auf dem Weg zur Eröffnung.“
Einer dieser besonderen Momente war auch die Ankunft von acht Meerespelikanen aus dem Bergzoo Halle. Sie leben sich nun ebenso wie die 40 Humboldt-Pinguine und neun Robben in der neu entstandenen Anlage ein. „Oberstes Ziel ist es, dass wir die Tiere kennenlernen, alle futterfest werden und wir ihr Vertrauen gewinnen“, fasst Bereichsleiterin Meriam Pietsch die aktuellen Herausforderungen neben der Fertigstellung von Feuerland zusammen. Weitere Informationen zum Feuerland im Zoo Leipzig finden Sie hier: www.zoo- leipzig.de/feuerland.

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