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News Kategorie Sonstiges
27. Februar 2026 - 78 Aufrufe

Vogelgrippe-Virus H5N1 im Zoo Osnabrück bestätigt

Im Zoo Osnabrück ist der in der vergangenen Woche festgestellte Verdachtsfall auf eine hochpathogene Variante der Aviären Influenza (Vogelgrippe) nun offiziell durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt worden. Weitere Tiere der betroffenen Nandu-Gruppe waren ebenfalls infiziert. Der Zoo hat in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden umfassende Schutz- und Eindämmungsmaßnahmen umgesetzt. Der Zoo bleibt regulär für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Zu dem in der vergangenen Woche amtlich festgestellten Verdachtsfall auf Aviäre Influenza im Zoo Osnabrück liegen nun die abschließenden Untersuchungsergebnisse des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vor: Demnach wurde bei dem verstorbenen Nandu der hochpathogene Subtyp H5N1, umgangssprachlich als „Vogelgrippe“ bekannt, nachgewiesen. Bei den im Rahmen der behördlichen Seuchenschutzmaßnahmen eingeschläferten Nandus wurde ebenfalls das Virus der Aviären Influenza festgestellt.

Umfassendes Schutz- und Hygienekonzept

Seit der amtlichen Feststellung des Verdachtsfalls am vergangenen Freitag hat der Zoo in enger Abstimmung mit dem Veterinärdienst für Stadt und Landkreis Osnabrück sofortige und umfassende Eindämmungsmaßnahmen umgesetzt und bestehende Vorkehrungen weiter verschärft. Ein Großteil des Vogelbestandes wurde vorsorglich aufgestallt – also in geschützten Innenbereichen untergebracht, um eine weitere Aufnahme oder Ausbreitung des Erregers zu verhindern.

Zusätzlich wurden potenziell gefährdete und versorgungsrelevante Bereiche nach seuchenhygienischen Standards in klar getrennte Kompartimente gegliedert, um Übertragungswege zwischen Tierarten und Haltungsbereichen wirksam zu begrenzen. Das Schutzkonzept umfasst für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darüber hinaus Desinfektionsschleusen, das verpflichtende Tragen von Schutzkleidung sowie streng geregelte Zugangsbeschränkungen. Auch die interne Versorgungs- und Futterlogistik wurde angepasst, um eine Kreuzkontamination zusätzlich auszuschließen.

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Foto: Zoo Osnabrück

Zoo bleibt geöffnet

Die Situation wird weiterhin engmaschig überwacht und gemeinsam mit den zuständigen Behörden fortlaufend bewertet. Für Besucherinnen und Besucher bleibt der Zoo Osnabrück geöffnet. Aufgrund der getroffenen Schutzmaßnahmen sind größere Teile des Vogelbestandes derzeit nicht sichtbar. Vereinzelt wurden außerdem Wegeführungen angepasst, um besonders sensible Anlagen zusätzlich zu schützen. Darüber hinaus ist der reguläre Zoobesuch ohne Einschränkungen möglich.