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2017-06-09 21:28:02 - 2757 Aufrufe

Wild Wild East: Tag 2

Von Björn Baumann

Regen und Sonne und viel Spaß auf einer grandiosen El Toro ERT

Nach dem ersten Tag unserer Tour im Abenteuerreich BELANTIS ging es für alle Teilnehmer direkt weiter zum zweiten Standort, dem Freizeitpark Plohn. Dabei begleitete uns noch das Unwetter, dass uns viel Regen auf der Fahrt nach Lengenfeld im Erzgebirge bescherte, aber glücklicherweise sind alle sicher in ihren Unterkünften gelandet. Die meisten davon übrigens direkt in der "Alten Brauerei", das als Themenpension dem Freizeitpark angeschlossen ist und beispielsweise auch Märchenzimmer anbietet.

Am nächsten Tag ging es dann wiederum früh los. Bereits um 9.20 Uhr versammelte sich die Gruppe, verstärkt um vier Teilnehmer, vor dem alten Eingang des Freizeitpark Plohns, wo auch schon Olaf Wendorff (u.a. World of Coaster) auf uns wartete. Der in vielen Foren als "Big Olli" aktive Achterbahnfan ist auch langjähriger Freund des Freizeitpark Plohns und hilft dort bei vielen Events wie Halloween und den Sommernächten mit. Umso glücklicher sind wir, dass er uns an diesem Tag quasi den Rundum-Service in Sachen Freizeitpark Plohn geboten hat. Ein großes Dankeschön dafür schon mal an dieser Stelle.

Partystimmung früh morgen in El Toro

Ohne große Akkreditierungsprozedur ging es dann bei leider andauerndem Regen durch den alten Eingang, vorbei an der Neuheit Drachenwirbel, die jedoch bei Regenwetter aufgrund der Reibräder schlecht zu betreiben ist. Doch das erste Ziel des Tages war sowieso El Toro, wo uns bereits das tolle Operator-Team rund um Cindy & Robert erwartete und uns zu den ersten zwei Fahrten des Tages bei bester, selbstkomponierter Dance-Musik eingeladen hat. Wir trotzten dem Regen und waren bereits nach nur 10 Minuten im Park bestens in Stimmung. Anschließend führte uns Olli ein wenig durch den Park, allen voran dem neuesten Themenbereich Plohnis Dorf mit dem süßen Dark Ride "Plohnis Tauchfahrt" und dem Zierer Force 190 mit dem Namen Plohseidon, wo wir im strömenden Regen sogar einer Evakuierung erleben durften. Nach einer Fahrt mit Miniwah, einer wirklich erstklassigen Kombination aus Dark Ride und Achterbahn, gab es dann auch schon den nächsten Programmpunkt in Form einer Gesprächsrunde mit Geschäftsführer Lutz Müller, die im Saloon auf dem zentralen Platz stattfand. Hier durften wir einiges Wissenswerte über den Park, die Gastronomie und den immer beliebter werdenden Events, wie die Sommernächte wo der Park bis 23 Uhr geöffnet ist, erfahren. Auch zur Neuheit 2019 gab es natürlich Fragen, doch Lutz Müller wollte sich noch nicht all zu sehr in die Karten schauen lassen und verwies beispielsweise auch darauf, dass die in vielen Communitys herumgeisternde "Big Dipper"-Formulierung nur ein Platzhalter für den Bauantrag war und offenbar auch noch andere Hersteller im Spiel sind. Praktischerweise konnte dann auch gleich das anschließende Mittagessen im Saloon durchgeführt werden, so dass wir bis hierhin kaum vom vorherrschenden Regenwetter beeinträchtigt wurden. Und just als wir alle satt und zufrieden waren, hörte der Regen auf und sogar die Sonne ließ sich im Verlauf des nachmittags immer wieder blicken.

Foto: Björn
Gruppenfoto vor dem neuen Eingang

Dies und Das

So ging es nun eine Weile in getrennter Gruppe weiter, wo einige - allen voran natürlich ich - auf Fotojagd waren und auch hier traf man sich immer wieder - wie z.B. bei der Neuheit Drachenwirbel, der nach dem Regen endlich seinen Betrieb aufnehmen konnte. Zwar wird die Anlage wohl keine Kapazitätsbombe mehr werden, doch die bereits aufgestellten Drachen lassen bereits die noch kommende Erweiterung der Thematisierung erahnen. Die Fahrt ist sehr kinderfreundlich und trotz des Spinning-Effekts nicht zu rasant, so dass hier gleich am Parkeingang eine schöne Alternative für Kinder bereit steht. Apropos Spinning: Wer sich mal so richtig durchdrehen lassen möchte, der ist gleich nebenan am neuen Eingang beim Spinning Rafting Fluch des Teutates goldrichtig. Obwohl wir bereits viele Bahnen dieser Art gefahren sind, sucht die Drehfreudigkeit hier seines gleichen. Schon direkt nach dem Ende des Lifts drehen die Boote so stark, dass man nur noch schwer etwas von der Höhe und der Wasserrinne wahrnimmt. Das ist dann höchstens noch mit einer Kaffeetassenfahrt vergleichbar, wo man noch ordentlich selbst Schwung gibt. Jedenfalls sollte man für das Rafting wirklich schwindelfrei sein. Uns hat es jedenfalls so gut gefallen, dass wir uns gleich nochmal angestellt haben...

ERT und Backstageführung auf El Toro

Schließlich war es dann auch schon wieder 17.00 Uhr und obwohl so früh angefangen, ging der Tag eigentlich viel zu schnell zu Ende. Doch Moment, da war ja noch was. Auch im Freizeitpark Plohn ging es für uns zusammen mit Olli auf eine ERT auf einer der besten Achterbahnen Deutschlands. El Toro Operator Cindy und Robert, der mit seinen eigenen Beats die Station von El Toro regelmäßig zur Partylocation verwandelt, erklärten uns ausführlich die erstaunliche Technik und vor allem Physik, die hinter El Toro steht. Man merkt deutlich, dass die beiden El Toro wirklich ins Herz geschlossen haben und auch die regelmäßige Wartung der Anlage im Winter mit viel Liebe durchführen. Immer wieder müssen Holzbalken ausgetauscht werden und auch das Abflexen der Schienen ist eine alljährliche harte Prozedur, die nicht nur viel Geduld auf den 725m erfordert sondern auch neue Kleidung nach überstandener Arbeit. Auch dank Olli, der durch viele Anekdoten und seinen akrobatischen Fotokünsten auf dem Lifthill immer wieder für Erheiterung bei der Gruppe sorgte, wurde die ERT zu einem der besonderen Highlights unserer gesamten Fantreffen überhaupt. Nach vielen Wechseln der Positionen auf El Toro ging es dann nach eine kurzen Zwischenhalt bei den Toiletten zum neuen Parkeingang, wo sich der Kreis quasi schließt und wir wieder zu den Auto zurückkehrten. Natürlich nicht ohne noch ein abschließendes Gruppenfoto zu machen.

Foto: Björn

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Gastfreundschaft und der guten Organisation des Parks, sowie der Gesprächsrunde bei Lutz Müller und wünschen für die zukünftigen Erweiterungen ein glückliches Händchen! Wir werden sicher wiederkommen. Ein großes Dankeschön auch an Olli, der uns hervorragend über den Tag begleitet hat und jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand.

Quelle: Björn Baumann

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