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2018-11-15 14:57:49 - 716 Aufrufe

Neue Winzlinge im Zoo OsnabrĂŒck

Die OsnabrĂŒcker Orang-Utans haben neue Nachbarn: Im „Orang-Utan Dschungeltempel“ leben seit Kurzem zehn Eurasische ZwergmĂ€use. Besucher können die kleinsten Vertreter der Nagetiere beim Klettern und Flitzen beobachten.

Ganz vorsichtig mussten die Tierpfleger sein, als sie die nur 5 Zentimeter kleinen Eurasischen ZwergmĂ€use in ihr neues Zuhause setzten. Die MĂ€useart ist in das Terrarium auf der rechten Seite des „Orang-Utan-Dschungeltempels“ eingezogen. „Als sie hier ankamen, waren sie sehr verschlafen und wir mussten ganz behutsam vorgehen. Aber ziemlich schnell wurden sie aktiv und untersuchten erst einmal jede Ecke der Anlage“, berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Kurator im Zoo OsnabrĂŒck. Klumpe war zuvor mit der Idee das Terrarium neu zu besetzen an die Tierpfleger herangetreten. Diese hatten dann beraten und recherchiert und die Eurasische Zwergmaus als neue Tierart fĂŒr die Nachbarschaft von Orang-Utan „Buschi“ vorgeschlagen. Die zehn Nagetiere, die nun ihr Zuhause im Herzen des Zoos haben, kamen aus dem Zoopark Erfurt an den Schölerberg.

„Unsere Tierpflegerin Nina Gangei, die hĂ€ufig im Orang-Utan-Dschungeltempel arbeitet, hat das Terrarium vor der Ankunft der Nagetiere mit viel Liebe zum Detaileingerichtet und umgestaltet,“ berichtet Klumpe. ZwergmĂ€use seien geschickte Kletterer, die sogar ihren Schwanz, der etwa so lang wie ihr Körper ist, als Greifschwanz einsetzen. „Daher hat Nina Gangei viele Klettermöglichkeiten wie Schilfhalme und Äste eingebaut. GrĂ€ser, Laub und kleine Nester machen die MĂ€uselandschaft richtig gemĂŒtlich und die kleinen Nager haben die Möglichkeit zu wĂŒhlen und sich zu verstecken“, erklĂ€rt der Biologe und gelernte Tierpfleger weiter.

Diese Angebote nĂ€hmen die zehn kleinen Nager gut an und versteckten sich auch hin und wieder gerne zwischen den BlĂ€ttern und GrĂ€sern. „Manchmal muss man ein bisschen suchen – aber es lohnt sich auf jeden Fall, ihnen einen Besuch abzustatten. Wenn sie auf den Halmen sitzen und futtern, kann das schon mal aussehen wie im Zeitraffer – so schnell sind sie dabei. Oder sie flitzen flink und sehr geschickt durch ihr neues Zuhause. Da könnte man ewig zuschauen“, freut sich Klumpe.

Foto: Zoo Osnabrück

Foto: Zoo Osnabrück

Quelle: PM Zoo OsnabrĂŒck