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2016-09-15 22:42:20

Gestatten: "Ich bin Akono"

Niedlicher Breitmaulnashorn-Nachwuchs im Serengeti-Park Hodenhagen

Am vergangenen Mittwochabend, 07.09.2016, ist im Serengeti-Park Hodenhagen ein Breitmaulnashorn geboren. Die 18-jährige Breitmaulnashorn-Dame Claudia hat den kleinen Bullen „Akono“ geboren und umsorgt ihn seitdem liebevoll.

Claudia ist eine erfahrene Mutter, sie hat vor ihrem jüngsten Nachwuchs bereits vier Nashornbabys geboren und erfolgreich aufgezogen. „Akono“ war bei seiner Geburt ungefähr 45 Kilogramm schwer und hatte eine Schulterhöhe von rund 50 Zentimetern. Der Name „Akono“ kommt aus dem Afrikanischen und bedeutet „Ich bin an der Reihe“.

Der Nashornnachwuchs ist die 46. Geburt eines Breitmaulnashorns in Hodenhagen seit der Gründung des Serengeti-Parks im Jahr 1974. Bedingt durch seine weitläufigen Flächen und die naturnahe und artgerechte Haltung kann der Serengeti-Park weltweit die zweitbesten Zuchterfolge bei Breitmaulnashörnern vorweisen. Lediglich der San Diego Zoo in Kalifornien verzeichnet höhere Geburtenraten.

Foto: Serengeti-Park
Akono mit seiner Mutter

Der Serengeti-Park freut sich über den neuen Nachwuchs. „Wir sind stolz auf die Erfolge unserer Breitmaulnashorn-Zucht. Da die südlichen Breitmaulnashörner auf der Roten Liste der IUCN als ‚potentiell gefährdet‘ eingestuft sind, freuen wir uns natürlich besonders über die Geburt eines gesunden und kräftigen Jungtieres.“, erklärt Mitinhaber und Geschäftsführer des Parks, Dr. Fabrizio Sepe.

Der als zoologischer Garten anerkannte Serengeti-Park nimmt mit seinen südlichen Breitmaulnashörnern (Ceratotherium simum simum) am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP teil. Das EEP koordiniert die Zucht in Zoos zur Erhaltung bedrohter Tierarten und um die genetische Diversität zu erhalten. Aktuell gibt es mehr als 20.000 Tiere in freier Wildbahn. Fast 99% der Population leben in nur vier afrikanischen Ländern: Südafrika, Namibia, Zimbabwe und Kenia.

Das Breitmaulnashorn ist das zweitgrößte Landsäugetier nach dem Elefanten. Es weist eine Kopfrumpflänge bis zu vier Metern und eine Schulterhöhe bis zu zwei Metern auf. Einzelne Tiere erreichen ein Gewicht von 3500 Kilogramm. Die Tragzeit bei Nashörnern beträgt 18 Monate. Die normale Trabgeschwindigkeit liegt bei etwa 15 bis 30 km/h, beim Angriff oder auf der Flucht können sie im Galopp auch 40 km/h erreichen.

Nach der erfolgreichen Endbindung steht Nashornmutter Claudia nun eine weitere große Aufgabe bevor: Nashornbabys werden knapp ein Jahr von ihren Müttern gesäugt und nehmen dabei pro Tag gut 20 Liter Muttermilch zu sich.

Quelle: PM Serengeti Park