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2018-05-19 17:06:52 - 951 Aufrufe

Ein Tag in Karls Erlebnis-Dorf

Von Andrej Woiczik

Karls Erlebnis-Dorf westlich von Berlin-Spandau ist im Mai 2014 eröffnet worden – die ersten Standorte waren in Mecklenburg-Vorpommern. Bundesweit gibt es fünf Karls Erlebnisdörfer. In dem Familienunternehmen können Besucher jeden Alters ihre Freizeit verbringen und gemeinsam 3-4 schöne Stunden erleben. Verkauft werden dort im Jahr insgesamt rund 6000 Tonnen Erdbeeren, geerntet von Feldern des Betriebes in Rövershagen bei Rostock in Mecklenburg-Vorpommern. In Manufakturen erleben die Gäste, wie Bonbons, Marmeladen oder Kartoffelchips hergestellt werden. Für Kinder gibt es Spielmöglichkeiten. Dazu wird Erlebnisgastronomie angeboten.

Derzeit verfügt das Erlebnis-Dorf über 36 Attraktionen, wobei die K2 Achterbahn das Highlight den jährlich über eine Millionen Besuchern darbietet.

K2 – Kartoffel-Erlebniswelt

Am 21. April 2018 um 10.00 Uhr eröffnete die neue Attraktion „K2 – Kartoffel-Erlebniswelt“. Mit dem einzigartigen Freizeiterlebnis schreibt der Inhaber Robert Dahl die Geschichte seiner Familie weiter und knüpft an Opa Karls einst erfolgreiche Kartoffelproduktion in Mecklenburger Gefilden an. Mit einem Unterschied: Die Arbeit mit der Tüffel endet im einzigen Freizeit- und Erlebnispark der Region Berlin-Brandenburg nicht auf dem Acker, sondern findet hier erst ihren Beginn. Für grenzenlosen Spaß sorgen Fahrten auf der „K2“ – der einzigen Achterbahn in ganz Deutschland, deren Loren gänzlich aus echtem Holz sind. Mit bis zu 60 Stundenkilometern und jeder Menge Überraschungen geht es dabei auf rund 500 Metern rund um die Erlebniswelt. „Karls erste und zugleich Berlin-Brandenburgs einzige aktive Achterbahn verwandelt unser Erlebnis-Dorf in Elstal in einen waschechten Freizeitpark“, sagt Robert Dahl, Inhaber von Karls Erlebnis-Dorf. „Besonders stolz macht uns dabei, dass wir Berlinern und Brandenburgern nach der vorübergehenden Schließung des Spreeparks endlich wieder eine dauerhafte Freizeitalternative mit richtigen Fahrgeschäften bieten können“, so Dahl weiter. Insgesamt wurden rund neun Millionen Euro in das neueste und bisher größte Einzelbauprojekt der Karls-Familie investiert. Erstmalig in Karls Geschichte wurde im Erlebnis-Dorf in Elstal bei Berlin eine Achterbahn für freudiges Jauchzen und kribbelige Momente gesorgt. Das Erlebnis der „K2“, deren Titel an die Vornamen von Robert Dahls Vater und Großvater, Karl und Karl-Heinz, angelehnt ist, beginnt bereits beim Betreten des Anstellbereichs. In einer Multimedia- und Sound-Show rund um die hiesige Kartoffelchip-Produktion wird Besuchern die Wartezeit verkürzt.

Bei unserem Besuch zu Christi Himmelfahrt (fast 30 Grad und Sonnenschein bis in den späten Nachmittag) lagen die Wartezeiten bis zu 80 Minuten. Anschließend wartet ein so genannter „Family Ride“, der auf rund 530 Metern und maximal 24 Meter über der Erde Geschwindigkeit, neue Perspektiven und allerlei Überraschungen bietet. Der Zug besteht aus zwei rundum hölzernen Loren, die jeweils bis zu zwei Erwachsene oder drei Kinder in atemberaubendem Tempo durch Windungen und Wirrungen der neuen Erlebniswelt leiten. Den Höhepunkt von Karls Achterbahnabenteuer markiert ein „Dark-Ride“ in vier Metern Tiefe. Wer in den Genuss von Bauchkribbeln und Freudenschreien kommen möchte, zahlt vier Euro fünfzig pro Fahrt oder kauft sich eine Tages-oder Jahreskarte. Bei dieser Fahrattraktion wurde sehr viel Wert auf die Thematisierung und eine Detailverliebtheit gelegt. Die Fahrt bietet sogar an einigen Stellen Airtime und erfreut die Besucher mit vielen schwungvollen Kurven und einem stimmigen Darkride-Abschnitt.

Foto: Andrej Woiczik

Das Eiswerk

Nach dem überwältigenden Erfolg der bislang 14 Eiswelten in Karls Erlebnis-Dorf Rövershagen entschied Firmeninhaber Robert Dahl im Jahr 2015, den Besuchern von Karls in Elstal bei Berlin ebenfalls eine solche Attraktion zu bieten. Nach dem Bau der 2.000 Quadratmeter großen Eishalle, die dank einer besonders sparsamen und zugluftarmen Kühlung bei konstant 11 Grad unter Null ein langes Leben der Eisskulpturen sicherstellt, konnte die 1. Eiswelt in Elstal in der Wintersaison 2015/2016 starten. Dass die Entscheidung von Robert Dahl richtig war, in Elstal bei Berlin eine eigene Eiswelt zu errichten, beweisen die fast 300.000 Gäste, die sich bis heute von den mal blau schillernden, mal grün strahlenden oder durchsichtig glänzenden Kunstwerken aus Eis haben bezaubern lassen. Verantwortlich für die Entstehung des Winterwunderlands sind 22 internationale Künstler aus 12 Ländern, die im Hauptberuf zumeist als Bildhauer tätig sind und die aus Japan, Malaysia, Thailand, Lettland, Russland, Polen, der Tschuwaschischen Republik, Italien, Bulgarien, Irland, Senegal und Monaco stammen. Aber Eiswelt in Elstal bietet auch viel „Action“: In der Murmelbahn können die Kleinen selbst rasant die Bahn herunterrutschen.

Karls Traktorfahrt bietet eine weitere Fahrattraktion für die Familie an. In stimmiger Thematisierung erfreuen sich „Klein und Groß“ über diese „Landschaftsfahrt“. Zahlreiche Themen-Restaurants und Themen-Läden bieten viele Möglichkeiten das Portemonnaie für seine jeweiligen finanziellen Ausgaben zu öffnen. So eine Auswahl an Erdbeerprodukten gibt es weltweit wohl nirgends außer hier. Und obwohl dieser Freizeitpark täglich das ganze Jahr von 8.00-19.00 Uhr geöffnet hat (Fahrattraktionen ab 10.00 Uhr), vergeht die Zeit wie im Flug und selbst unser Redakteur war sehr überrascht wie viele Möglichkeiten es hier gibt, Spaß zu haben und sich den Bauch voll zuschlagen.

Zukunftsaussichten für das Karls Erlebnis-Dorf bis 2021

2014 öffnete das Erlebnis-Dorf in Elstal kurz vor Berlin das erste Mal seine Tore. Seit der Eröffnung sind mit der Eiswelt und dem Plansch-Vergnügen bereits weitere Freizeit-Attraktionen hinzugekommen. Aber Geschäftsführer Robert Dahl und sein Team haben in Zukunft noch viel vor: Aus dem Erlebnis-Dorf soll ab 2019 ein großer Freizeitpark mit Erlebnis-Resort für Familien werden. Dabei bleibt Karls sich natürlich auch weiterhin treu, so dass Erdbeeren und landwirtschaftliche Attraktionen weiterhin im Mittelpunkt stehen und überwiegend ohne Eintritt genutzt werden können.

Konkret soll das Erlebnis-Dorf um eine einzigartige Erlebnis-Manufakturenwelt westlich des bisherigen Standorts erweitert werden, in der die Besucher beim Zubereiten, Backen und Brauen der verschiedenen Lebensmittel hautnah dabei sein können. Außerdem soll das Gelände der ehemaligen Löwen-Kaserne östlich des bisherigen Erlebnis-Dorfes mit einbezogen werden. An der Stelle, an der heute die verfallenen Ruinen stehen, soll bald ein großes Familienresort mit verschiedenen Themen-Hotels und ausgefallenen Übernachtungsmöglichkeiten entstehen. Verbunden werden das bestehende Erlebnis-Dorf und das neue Resort in Zukunft mit einer Erdbeer-Seilbahn, die an der neuen Erdbeer-Promenade endet. In dem Familienresort auf dem Areal der ehemaligen Löwen-Kaserne entstehen dörfliche Erlebnisbereiche mit Attraktionen wie einem Spielstall, der zum Toben im Heu einlädt, oder einer Erlebnisgastronomie mit landestypischen Spezialitäten, in der Jung und Alt eine kulinarische Weltreise antreten können. Entlang der 400 Meter langen Erdbeerpromenade schlendern die Gäste vorbei an den kleinen Lädchen, in denen Handwerksfamilien ihre Produkte präsentieren, genießen in der Badescheune im warmen Wasser Wellness oder kühlen sich im Sommer im Badesee mit feinem Ostsee-Sandstrand ab. Außerdem entsteht um den See in mehreren Bauabschnitten eines von Deutschlands größten Themen-Resorts mit mindestens 2.000 Betten. Übernachtet wird ganz natürlich im Heuhotel oder im komfortablen Bienenhaus, aber auch das Erdbeercamp, die Schäferwagen oder – für Schwindelfreie – die urigen Baumhäuser bieten einzigartige Übernachtungserlebnisse in unterschiedlichen Zimmer-Kategorien.

„Erstmals in der 96-jährigen Geschichte von Karls bieten wir unseren Besuchern bei Berlin ein einzigartiges Resortvergnügen mit Freizeitattraktionen, Manufakturenwelt, Hotels und Erlebnis-Gastronomie“, fasst Dahl die Entwicklung zusammen. Unterstützt wird Robert Dahl bei der Entwicklung des Areals durch seine Ehefrau Stephanie und seine Schwester Ulrike, die beide ebenfalls im Familienunternehmen tätig sind. Die finale Planung wird derzeit noch mit den Behörden abgestimmt, so dass mit dem Baubeginn 2019 zu rechnen ist.

„Die Eröffnung des 1. Bauabschnitts feiern wir voraussichtlich im Frühjahr 2021“, sagt Dahl, „danach arbeiten wir sukzessive am weiteren Ausbau des Standorts Löwen-Kaserne.“ Von den ursprünglichen Kasernen-Gebäuden soll voraussichtlich nur der Löwenturm erhalten bleiben und später ein Museum mit der Geschichte des Areals beheimaten. Auf der westlichen Seite wird das bestehende Erlebnis-Dorf zukünftig um weitere Manufakturen vergrößert. Ob Gummibärchenfabrik oder Käserei – in den gläsernen Manufakturen kann bei der Herstellung der verschiedenen Lebensmittel über die Schulter geschaut werden. Feinschmecker kommen in der Salzmanufaktur, in der Ostsee-Salz zu feinem Fleur de Sel verarbeitet wird, voll auf ihre Kosten. Sogar für den besten Freund des Menschen ist gesorgt: In der Hundekeksbäckerei werden vor den Augen der Besucher duftende Leckerlis für Haustiere gebacken. Erwachsene können im Brauhaus miterleben, wie ihr Lieblingsgetränk – natürlich streng nach den Regeln des 500 Jahre alten Reinheitsgebots – eingebraut wird und wie in der Mosterei ein neuer Wein-Jahrgang heranreift. „Unsere neuen Erlebnis-Manufakturenwelt Elstal steht, wie alle Karls Attraktionen, ganz unter dem Motto Edutainment. Wir zeigen unseren Besuchern auf unterhaltsame Art, wo die Lebensmittel herkommen, wie sie zubereitet werden und welche Besonderheiten sie haben. Dabei steht neben der Wissensvermittlung aber immer auch der Spaß im Vordergrund“, fasst Firmeninhaber Robert Dahl zusammen. Robert Dahl hat den Erdbeer-Anbaubetrieb in dritter Generation von seinem Großvater, dem Firmengründer und Namensgeber Karl, übernommen.

3 Fragen an Karls Erlebnisdorf

Freizeitpark-Welt.de: Werden bei der Parkerweiterung weitere Fahrattraktionen für die bislang über 1 Millionen Besucher im Jahr entstehen, damit diese Fahrattraktionen dem Karls Erlebnis-Dorf zu einem Freizeitpark überregionaler Prägung verhelfen?

Foto: Karls Erlebnis-Dorf Elstal
Das Konzept zur Resort-Entwicklung bis 2021

Karls Erlebnisdorf: In den nächsten Jahren werden wir den Standort Elstal um weitere Attraktionen und um ein Familienresort erweitern. Zum 100. Geburtstag von Karls werden die ersten Übernachtungsmöglichkeiten eröffnet sein.

Freizeitpark-Welt.de: Wann wird die Fastline bei K2 in Betrieb gehen?

Karls Erlebnisdorf: Das können wir derzeit noch nicht sagen. Wir arbeiten weiter daran.

Freizeitpark-Welt.de: Hat die neue Achterbahn zu einem weiteren Besucheraufschwung geführt?

Karls Erlebnisdorf: Die Achterbahn bzw. die neue K2-Kartoffelchips-Erlebniswelt hat defintiv zu einem Besucheraufschwung geführt.

Quelle: Andrej Woiczik

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