Freizeitpark-Welt.de Icon sehr klein
Zurück zur Startseite
News Kategorie Neuheit
19. Juni 2026 - 46 Aufrufe

Tivoli eröffnet seinen bislang größten Themenbereich in 2026

Im historischen Vergnügungspark Tivoli in Kopenhagen, der im Herzen der dänischen Hauptstadt liegt, nimmt das größte Themenbauprojekt in der Geschichte des Tivoli derzeit ernsthaft Gestalt an. Der früher als Asienbereich bekannte Bereich hat in den letzten knapp zwei Jahren eine markante Umgestaltung erfahren. Künftig wird der Bereich den Namen Hikari tragen und die Besucher in eine lebendige Straßenatmosphäre mit japanisch inspirierter Architektur, Szenografie, Streetfood und originaler japanischer Kunst sowie zwei brandneuen Attraktionen einladen. Es handelt sich um eine Fläche von mehr als 2.000 m² und eine Investition in dreistelliger Millionenhöhe in dänischen Kronen. Hikari, was Licht bedeutet, wird im August eröffnet. Das genaue Datum der offiziellen Eröffnung wird in Kürze bekannt gegeben.

Das Tivoli liegt direkt neben dem Kopenhagener Rathaus. Der historische Vergnügungspark aus dem Jahr 1843 zählt zu den ältesten seiner Art weltweit. Bald fügt sich ein neues Kapitel in die fast 200-jährige Geschichte dieses legendären Vergnügungsparks ein. Im August eröffnet im Tivoli der neue Erlebnisbereich Hikari, dessen Gestaltung von einer lebhaften japanischen Straßenatmosphäre inspiriert ist, jedoch auf Tivoli-Art interpretiert wurde.

Eine Kulturinstitution investiert in die Zukunft

Mit seiner Lage mitten in Kopenhagen ist das Tivoli seit Generationen weit mehr als nur ein Vergnügungspark. Seit 1843 fungiert der Vergnügungspark als kulturelle Institution, in der Architektur, Handwerk, Kulturgeschichte und Stadtleben aufeinandertreffen.

Die soliden finanziellen Ergebnisse des Tivoli in den letzten Jahren haben es uns ermöglicht, noch ehrgeiziger in die Entwicklung des Vergnügungsparks zu investieren. Deshalb haben wir uns darauf gefreut, den Vorhang für einen äußerst visionären Bereich im Tivoli zu lüften. Mit diesem Bereich zeigen wir, dass sich das Tivoli weiterhin erneuern, überraschen und neue Erlebnisse bieten kann, ohne dabei Kompromisse bei dem einzugehen, was das Tivoli zu etwas ganz Besonderem macht.

Susanne Mørch Koch, Geschäftsführerin des Tivoli
Das Tivoli inspirierte zahlreiche Künstler, darunter den Schriftsteller Hans Christian Andersen, der nach seinem ersten Besuch im Vergnügungspark im Jahr 1843 das Märchen Des Kaisers Nachtigall verfasste, sowie Walt Disney, der dort in den 1950ern Anregungen für sein späteres Disneyland in Kalifornien sammelte.
tivoliasien (2).jpg
Foto: Tivoli Gardens

Auch heute noch ist das Tivoli eine sinnliche und ästhetische Oase im Herzen von Kopenhagen, die für ihre Konzerte, Ballettaufführungen, Restaurants, Lichterlebnisse und saisonalen Ausschmückungen bekannt ist. Als meistbesuchter Vergnügungspark Nordeuropas zieht das Tivoli das ganze Jahr über sowohl Kopenhagener als auch internationale Besucher an.

Interpretation statt Imitation

Seit den Anfängen pflegt man im Tivoli die Tradition, Inspiration aus der ganzen Welt zu schöpfen und diese in neue Erlebnisse für die Besucher umzusetzen. Georg Carstensen gründete das Tivoli auf der Idee von Tradition und Erneuerung. Sein Ausspruch, dass das Tivoli niemals fertig sein werde, ist bis heute ein tragendes Prinzip bei der Weiterentwicklung des Vergnügungsparks. Dieses Bestreben haben sich die Designer von Tivoli zu eigen gemacht. Der Bereich ist nicht als nostalgische Rekonstruktion gedacht, sondern als moderne Interpretation Japans – inspiriert von japanischen Architektur- und Landschaftsprinzipien, interpretiert durch die eigene Perspektive des Tivoli.

Die Besucher können sich auf eine neue Themenwelt freuen, die eine japanische Straßenlandschaft in einer ganz eigenen Tivoli-Interpretation des pulsierenden Straßenlebens widerspiegelt. Dies gilt unter anderem für die Beleuchtung, die Gartenanlagen, das Design und die Architektur.

Die Gestalter haben sich von japanischen Elementen inspirieren lassen und respektvoll mit ihnen gearbeitet – interpretiert im Einklang mit der Tradition des Vergnügungsparks für künstlerische Freiheit und Inszenierung. Daher wurden authentische, gebrauchte Türen, Fenster und Vintage-Artikel zusammen mit 60 Tonnen Ziegelsteinen von den in Japan ansässigen Unternehmen Tsuruya und Eishirou Kawara zum Tivoli verschifft. Zudem wurde ein Werk des weltberühmten japanischen Künstlers Takashi Murakami erworben, das in diesem Bereich ausgestellt wird. Darüber hinaus wird es eine Reihe weiterer Straßenkunstwerke und Ausstattungselemente zu entdecken geben.

Hikari – neue Erlebnisse auf 2.000 m²

Das Tivoli erstreckt sich über 80.000 m² (ca. 20 Hektar) und ist einer der markantesten öffentlichen Räume Kopenhagens. Da das Tivoli mitten in der dänischen Hauptstadt liegt, kann die Fläche des Vergnügungsparks nicht erweitert werden. Der ehemalige Asienbereich wurde daher im Zuge der Schließung und des Umbaus der letzten zwei Jahre grundlegend neu konzipiert. Dies hat zu einer deutlich besseren Nutzung der Fläche von über 2.000 m² geführt, auf der sich die Besucher aufhalten und die neue Erlebniswelt genießen können. Die Entwicklung von Hikari verleiht dem Tivoli somit eine neue Dimension, ohne dessen äußere Grenzen zu erweitern.

Zwei neue Attraktionen und Änderungen an der Achterbahn Dæmonen An der Achterbahn Dæmonen (der Dämon), die umfangreiche szenografische Veränderungen erfahren hat und sich künftig wie eine Hochbahn durch den neuen Bereich schlängeln wird, kommen zwei völlig neue, einzigartige Attraktionen hinzu: die Familienattraktion Hotel Hikari und Tyfonens Øje (Auge des Taifuns), wobei sich Letztere an Besucher mit einer Vorliebe für Nervenkitzel richtet.

In der einzigartigen Familienattraktion Hotel Hikari betreten die Gäste etwas, das einem Hotelaufzug ähnelt, und werden auf eine Reise durch Zimmer voller überraschender Hindernisse und sorgfältig inszenierter Räume mitgenommen, die ein Lächeln und Staunen hervorrufen. Hier wartet ein Erlebnis für die ganze Familie, unter anderem mit einem Vortex-Tunnel, einem schräg stehenden Hotelzimmer und einem endlosen Spiegellabyrinth in einem sogenannten Infinity Room.

Die zweite Neuheit unter den Attraktionen ist Tyfonens Øje (das Auge des Taifuns), eine rasante trommelartige Attraktion. Die Besucher werden durch eine japanisch inspirierte Szenerie zu einem von Katsura inspirierten Wartehaus geführt, das seine eigene einzigartige Geschichte erzählt. Die Attraktion selbst dreht sich mit hoher Geschwindigkeit, bis die Zentrifugalkraft die Oberhand gewinnt, der Boden abgesenkt wird und die Besucher schwerelos an der Wand hängen. Eine intensive Erfahrung mit deutlicher G-Belastung und die einzige Attraktion dieser Art in Skandinavien.

Gastronomie mit Qualität und Charakter

Im Hikari wird das kulinarische Erlebnis zu einem zentralen Bestandteil des Besuchs. Hier warten kulinarische Erlebnisse, die manche zum ersten Mal kennenlernen werden, während andere sie von Reisen oder einfach aus dem Kopenhagener Restaurantviertel Kødbyen wiedererkennen werden. Hinter mehreren der Konzepte stehen renommierte dänische Gastronomen und Kooperationspartner, die für hohe Qualität und Authentizität sorgen und sich dabei an den aktuellen japanischen Gastronomie-Trends orientieren. Der Bereich umfasst fünf Streetfood-Lokale, die sowohl Speisen zum Mitnehmen als auch das Verweilen in überdachten Essbereichen ermöglichen. Mit Hikari hat Tivoli eine neue Welt gewonnen, die – wie der Rest des Parks – für jeden etwas zu bieten hat: Attraktionen, Kultur, Kunst, Gastronomie und atemberaubende Szenografie.

Nun beginnt ein weiteres Kapitel in der Geschichte des Tivoli mit einer der größten baulichen Investitionen aller Zeiten.