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2021-12-23 11:11:00 - 819 Aufrufe

Wunderschön weihnachtlicher Winterzauber 2021/22 im Europa-Park

Von Björn Baumann

Wir waren Mitte Dezember zu Gast im Europa-Park Resort und berichten über die Neuerungen der in diesem Jahr endlich wieder stattfindenen Wintersaison. Hoffentlich noch bis zum 09. Januar kann der Winterzauber im Europa-Park erlebt werden.

Für uns als Gäste im Hotel Krønasår ging es zunächst am Samstag morgen direkt in den Shuttle Bus, der alle 20 Minuten zwischen Rulantica, dem Hotel Krønasår und dem Europa-Park Hotel Eingang shuttlet und die Gäste bequem zwischen dem Europa-Park und dem immer größer werdenden Rulantica Resort transportiert.

Eine Erlebniswelt rund um Rulantica in der Entstehung

Seit Ende 2020 kann bekanntlich direkt neben Rulantica das außergewöhnliche VR-Erlebnis YULLBE besucht werden und auch im Jahr 2022 gibt es direkt nebenan einiges an Neuheiten zu entdecken. So schließt sich der transportablen YULLBE-Halle mittlerweile ein riesiger Rohbau an, der für das neue Erlebnis-Restaurant Eatrenalin gedacht ist. Viele Informationen gibt es über dieses Projekt bislang noch nicht. Klar ist jedoch, dass hier eine Kombination aus Fahrerlebnis, Gesamtatmosphäre und High-Class-Dining geschaffen werden soll. Ein Konzept, das man weltweit noch nicht allzu oft antrifft.

Direkt daneben schließt sich ein weiter Neubau an das Hotel Krønasår an. Dieses wird 2022 um neue Suiten und einem Infinity Pool ergänzt werden. Das ist bislang noch ein großer Unterschied zu den anderen Hotels gewesen, die bisher alle über einen Pool verfügten. Ab dem nächsten Jahr reiht sich das Krønasår also auch in diese Reihe ein. Einiges los also in diesem Bereich rund um Rulantica. Übrigens soll auch der Wasserpark selbst im Jahr 2022 um ein Fahrgeschäft ergänzt werden. Hier bleibt es spannend, welcher Fahrgeschäfts-Typ von MACK Rides Einzug in das Badeparadies feiert. Die wohl größte Chance dürfte ein Twist'N'Splash Fahrgeschäft haben, eine Art Kaffeetassenfahrt bei der die Fahrgäste sich gegenseitig nass spritzen können. Vielleicht ja sogar etwas tiefergelegt, dass die Fahrgäste immer zu einem gewissen Teil im Wasser sind. Auch hier - wie bei fast allen Projekten des Resorts bleibt es spannend - wann weitere Details erfolgen.

Foto: Björn

Winterzauber im Europa-Park

Doch zurück zum Winterzauber. Nachdem wir den Bus verlassen haben, ging es nach einer Taschen- und Impf-Kontrolle in den Park, der sich wie immer von seiner besten Seite zeigte. Endlose Weihnachtsbaum-Alleen wechseln sich hier mit Weihnachtsmotiven und winterlichen Event-Flächen, wie der Rodelbahn neben der Flossfahrt, ab. Dazu ertönen Weihnachtsklassiker aus den Lautsprechern. Man fühlt sich eigentlich sofort im Weihnachts-Wunderland. Dazu kommen auch zahlreiche Weihnachtsstände im Bereich Irland und dem Schlossgarten, wo in diesem Jahr zum ersten Mal der kleine Weihnachtsmarkt aufgebaut wurde. Vermutlich um den Platz in der Deutschen Allee ein wenig zu erhöhen - Corona steckt heutzutage bei vielen Maßnahmen im Hinterkopf. Doch die neue Aufteilung ist schön, auch wenn die Barriere hinter dem Coca-Cola Sport Store erstmal etwas merkwürdig ist.

Eine kleine Neuerung gibt es bei den Fahrgeschäften, denn hier ist in diesem Jahr die Tiroler Wildwasserbahn nicht mehr in Betrieb. Vermutlich gab es in der letzten Wintersaison schlichtweg zu wenig Besucher. Das Fjord Rafting und auch Atlantica sind aufgrund der Winter-Specials ebenfalls außer Betrieb nur die Wasserachterbahn Poseidon fährt zumeist einsam ihre Runden. Wer also auch im Winter mal nass werden möchte, ist hier genau richtig. Ansonsten hat alles geöffnet was der Europa-Park auch im Sommer an Fahrgeschäften auffährt und so ist vor allem für Achterbahn-Fans natürlich viel Spaß garantiert. Zumal es gerade in dieser Saison wegen der wieder ansteigenden Infektionslage eher schwach besucht ist. Wir konnten während unseres Besuchs viele Achterbahnen fast ohne Wartezeit fahren. Meistens landet man direkt in der Station und wartet noch 1-2 Züge bis man einsteigen kann. Und das Geniale: Dort wo doch mal (in einer Peak-Zeit) eine Wartezeit war, konnte man so gut wie immer mit der Virtual Line (über die Europa-Park App) die Wartezeit verkürzen. Gerade bei Eurosat lohnt sich das, wenn am Morgen alle Besucher in Richtung Kugel strömen. Hier ergeben sich manchmal Wartezeiten von um die 30 Minuten, die dank Virtual Line immer gut "umschifft" werden konnten. Wir hoffen sehr stark, dass dieses System auch nach der Corona-Pandemie bestehen bleibt.

Corona-Maßnahmen im Park

Apropos Corona: Hier gab es im Vergleich mit der Sommersaison keine auffallende Änderung, aber praktisch überall gibt es Obegrenzen für Shops, markierte Abstände in den Wartebereichen. In den Shows wird pro Haushalt 1-2 Sitze Abstand gehalten und Masken müssen praktischen in allen Innen- und Nah Kontakt-Bereichen wie Toiletten und Fahrgeschäfte getragen werden. Alles in allem haben wir uns immer sicher gefühlt und können einen Besuch - auch unter den aktuellen Bedingungen - sehr empfehlen.

Obwohl wir eigentlich keine großen Show-Fans sind, ist ein Besuch in der Zirkus-Revue Pflicht in der Wintersaison. Hier gab es auch in diesem Jahr wieder eine bunte Mischung mit klarem Fokus auf Artistik - und das sogar mit richtig guten Nummern. Wer sich also vom winterlichen Wetter aufwärmen möchte, ist hier genau richtig. Knapp 1 Stunde geht das Spektakel.

Foto: Björn
Das Nordische Winterdorf mit Eislauffläche und vielen Ständen mit Leckereien und Wintergetränken

Ebenfalls ein Pflichtbesuch im Winter ist natürlich das Riesenrad Bellevue, das gerade in der Abenddämmerung eine spektkuläre Sicht auf den Europa-Park mit vielen bunten Lichtern gibt. Leider ist die Eiswelt in diesem Jahr nicht dabei. Stattdessen gibt es die WinterWunderWelt in der spanischen Arena zu sehen. Hier wartet auf die Besucher eine Auswahl an Spieleklassikern, die mit einigen Variationen zum Spielen einladen. Nichts Besonderes, aber immer wieder schön zu sehen, wie der Europa-Park seine Flächen umnutzt.

Auch in diesem Jahr war der Winterzauber mal wieder super geeignet um sich in Weihnachtsstimmung zu bringen und auch um die Corona-Sorgen aus den Medien hinter sich zu lassen. Und das ist mittlerweile leider mindestens genauso wichtig wie Entspannung und Erholung vom Alltag.

Quelle: Björn Baumann

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