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2019-07-23 16:22:01 - 1657 Aufrufe

Ein Tag im Majaland Kownaty

Von Andrej Woiczik

Andrej war am vergangenen Wochenende zu Gast im polnischen Majaland Kownaty um dem neuen GCI-Woodie einen Besuch abzustatten.

„Wir Berliner haben es schwer als Freizeitparkfans“ - durch politische, ideologische Vorbehalte der Berliner Politik gegen Freizeitparks müssen die Hauptstädter immer wenn sie einen überregionalen Freizeitpark besuchen wollen zwischen 200 km (Belantis), 308 km (Freizeitpark Plohn), 367 km (Heide Park) und 389 km (Hansa Park) pro Strecke auf sich nehmen um ihren Spaß zu haben und so ist es erfreulich, dass nun seit Ende September 2018 (wir berichten von der Eröffnung vor Ort) in 129 km Entfernung in Polen das Majaland Kownaty seine Pforten geöffnet hat.

An einem Sonntag in den Sommerferien stattete unser Redakteur Andrej zum zweiten Mal dem Majaland Kownaty einen Besuch ab. Bei Ankunft um 11.45 Uhr war der Parkplatz schon gut gefüllt und 1/3 der Autokennzeichen zeugten davon, dass dieser Freizeitpark sehr beliebt bei deutschen Familien ist. Neben den bislang 26 Attraktionen ist sicher ein Hauptargument für einen Besuch in diesem Freizeitpark in Polen, dass alle Attraktionen, die Speisekarten in den Restaurants usw. neben der polnischen Sprache auch in deutscher Sprache ausgewiesen sind. Ein Großteil der Mitarbeiter im Majaland beherrscht des Weiteren die deutsche Sprache. Außerdem ist das Preis-/ Leistungsverhältnis unschlagbar gut. Für derzeit 16,50 Euro (Stand: Ende Juli 2019) Eintritt bekommen Familien unheimlich viel geboten.

In den kommenden Jahren wird das Majaland um die bisherige Fläche erweitert und an einigen Stellen auf dem Gelände kann man bereits die Bauarbeiten für die Neuheiten für die nächsten Jahre erblicken. Spätestens im Jahr 2022 wird das Majaland auch zur großen Konkurrenz für Belantis & Co. werden, wenn dann auch nach der Holzachterbahn „Wilkolak“ weitere thrillige Fahrattraktionen Einzug halten und das Fahrattraktions-Portfolio auf über 30 erweitert werden wird.

Foto: Andrej Woiczik

Vor wenigen Wochen eröffnete Polens erste Holzachterbahn „Wilkołak“ (in Deutsch: der Werwolf) seine Pforten und begeistert seither die vielen Besucher (Wartezeiten bis zu 30 Minuten am Nachmittag bei unserem Besuch). Sowohl die Dekoration der Hauptattraktion und der Warteschlange, als auch das neue Food & Baverage Outlet (war leider bei unserem Besuch bei 28 Grad und viel Sonne geschlossen ) am Eingang der Achterbahn wurden thematisch angepasst. Dennoch ist deutlich zu sehen, dass noch einiges an Thematisierung in der nächsten Zeit auf der Anlage entstehen wird. Wenn die gesamte Anlage von „Wilkołak“ fertig gestellt worden ist, wird sie zu den bestthematisierten Holzachterbahnen in Europa zählen.

Der 'Werwolf' erreicht eine Geschwindigkeit von mehr als 70 km/h, hat eine Höhe von 22 Metern und eine Länge von 618 Metern. Mehr als 56.000 Meter Holz wurden verbaut. Mit zwei Zügen können bis zu 12 Personen pro Fahrt mitfahren. In jeder Reihe konnten wir die Bahn testen und waren begeistert. Mit sehr vielen Richtungswechseln wird die Fahrt nie langweilig und besonders in der ersten Reihe erlebt man am Firstdrop einen "Schockmoment". Die Bahn ist eine "Spaßmaschine" erster Klasse.

Im Restaurant „Maja“ genossen wir unser Essen wie Piroggen (polnisches Nationalgericht) oder einem leckeren „Burger“. Auch hier konnte das Preis-/ Leistungsverhältnis begeistern. Insgesamt verbrachten wir sehr schöne 5 Stunden in diesem Freizeitpark.

Foto: Andrej Woiczik
Zahlreiche Airtime-Momente gibt es bei der neuen Holzachterbahn Wilkolak

An dieser Stelle bedanken wir uns bei Frau Sarah Vogelsaenger (Assistant Manager Marketing), welche uns bei der Tour nach Polen tatkräftig unterstützt hat.

Quelle: Andrej Woiczik

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