Mit Journey to the Forbidden Chamber ist seit dem 14. Mai 2026 direkt am Eingang endlich wieder eine richtige Filmattraktion zu finden. Eigentlich für einen Filmpark ideal, wenn das Thema direkt am Eingang durch eine Attraktion aufgegriffen wird. Schon 1996 zur Eröffnung der WB Movie World Germany stand den Besuchern an dieser Stelle die Movie Magic - Special Effects Stage zur Verfügung. Eine Attraktion wo man in verschiedenen Sets interaktiv am Geschehen teilnahm und zusehen konnte wie ein kleiner Film entsteht. Nachdem diese Attraktion 2010 für immer geschlossen wurde, war der 2014 folgende Lost Temple eher losgelöst vom Filmthema und rückte die Dinos in den Vordergrund. Nun, wird mit Journey to the Forbidden Chamber endlich wieder ein Filmthema bespielt und das zusammen mit dem bisherigen Immersive Tunnel Ride kombiniert. Kann das funktionieren? Wir haben die Attraktion am Eröffnungstag besucht.
Journey to the Filmstudio
Schon das Eingangstor erinnert sehr markant an die alte Movie Magic, doch diesmal mit dem besonderen Paramount Twist. Mit Hilfe der Paramount-Lizenz werden wir direkt auf das Studio-Gelände von Paramount Pictures entführt. Gleich nach dem Eingang wird mit Security-Check und Eingang zur Stage 16 ein authentisches Filmstudio-Feeling geschaffen und sobald man in der Stage 16 ist, fallen auch direkt viele Kamera, Set-Pieces und Beleuchtung auf. Ganz klar: Hier wird der neueste Streifen Journey to the Forbidden Chamber gedreht.Und diesmal dürfen wir sogar Teil des Films werden, in dem Astrid und Banner ein besonderes Maya-Artefakt gefunden haben, das ganz besondere Kräfte haben soll. Nach dem ersten Set wird man hinter realistischen Bretterwänden, wie sie in vielen Filmsets zu finden sind erstmal mit den Sicherheitsanweisungen vertraut gemacht. Solche Einspieler mit echten Schauspielern sind für Freizeitparks nicht immer easy und lassen oftmals Fremdschäm-Momente aufkommen. Diesmal denken wir uns aber, dass diese kurzen Einspieler wirklich gut gemacht sind, nicht zu übertrieben Slapstick-artig und dem Filmset angemessen. Gut gemacht!
Danach geht es in den bereits vom Lost Temple bekannten Special Effect-Raum. Dieser ist Maya-artig thematisiert, findet also Onstage statt und macht uns zum Teil des Films, wo wir auf die Kräfte der Mayas stoßen. Nebelverhangen und mystisch geht es los und tatsächlich wirft die mächtige Statue sogar Feuer. Zudem gibt es Laser und Projektionen zu sehen. Insgesamt ganz stimmig und immer noch ein Highlight, zudem jetzt besser fokussiert. Man läuft halt nicht mehr nur durch sondern stoppt an dieser Stelle für 2-3 Minuten. Das war der erste Streich.
Reise in die Maya-Welt
Und dann geht es auch schon direkt weiter und wir betreten den Bus, der uns in die Maya-Szene entführt. Und hier geht es auch direkt zur Sache. Das Artefakt wird aktiviert und Maya-Golems werden heraufbeschworen, die unseren Bus ordentlich ins wanken bringen. Nur kurze Zeit später ist man aber schon wieder der Szene entflohen und sieht den Green Screen wo man von der Regisseurin verabschiedet wird und dann direkt aus den Filmstudios fährt. Für uns der beste Effekt der Immersive Tunnel-Fahrt. Ansonsten ist es ziemlich kurz, ziemlich wirr und eben nur eine Dreingabe, nicht mehr das Haupterlebnis. Und das auch nur noch in 2D und nicht mehr 3D, was aber wirklich ein Vorteil ist in diesem Fall. Trotzdem bleibt der Effekt eher lame und fühlt sich einfach nicht rund an. Die Fahrt dauert auch nur noch ca 2,5 Minuten.
Fazit und Tipp
Insofern ist das Fazit zu Journey of the Forbidden Chamber schwierig. Einerseits ist es irgendwie besser als Lost Temple und bringt den Filmstudio-Gedanken wieder zurück in den Park. Eigentlich der wichtigste Punkt dabei. Das Erlebnis ist aber eigentlich nichts halbes und nichts ganzes. Keine wirkliche Special-Effect Show, kein wirklicher Immersive Tunnel und auch kein richtiges Filmmuseum. Dafür von allen dreien etwas und wenn man es als nette Ergänzung sieht ist es in jedem Fall ein Mehrwert. Man darf halt nur kein Highlight erwarten.
Unser Tipp: Macht diese Attraktion nicht direkt zum Start des Tages, sondern wartet etwas ab. Spätestens ab dem Mittag wird man hier oftmals nur wenig Wartezeit haben.

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