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2020-04-16 22:04:20 - 693 Aufrufe

Lars Klingbeil plädiert für Nachbesserungen des Bundes

Von Klaus Müller

Einschränkungen der Tourismusbranche sollen überdacht werden

„Für mich ist klar, dass wir mit den Verlängerungen der Einschränkungen auch überprüfen müssen, ob die Unterstützungen durch den Staat für diese Branche nachgebessert werden müssen,“ sagt Lars Klingbeil, Bundesgeschäftsführer der SPD, nach den neuesten Entscheidung zu Corona am Mittwochnachmittag in Berlin. Sie hat gerade für die Touristikbranche noch keine Entscheidung gebracht. Hotels, Gaststätten, Cafés, aber Freizeitparks müssen geschlossen bleiben. Hier deutet sich erst in den nächsten zwei Wochen eine leichte Veränderung an.

In einer Stellungnahme zu dem für diesen Landkreis so wichtigen Thema "Tourismus und Corona" hat Klingbeil das neue Maßnahmenpaket der Bundesregierung und der Länder unterstützt. Das Coronavirus stelle alle vor enorme Herausforderungen und habe besonders auch die Tourismusbranche hart getroffen. Schließlich sei der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftszweig in der Region. Zu normalen Zeiten wären gerade in den Ferien und an den Ostertagen unsere Hotels, Gaststätten und Freizeitparks voll gewesen, denn die Gäste wissen die Heide, die Rad- und Wanderwege, die Kultur sowie Freizeitparks zu schätzen. Doch von Normalität könne in diesem Jahr keine Rede sein.


Klingbeil zur Situation im Heidekreis: „Ich weiß, was für enorme Belastungen die Einschränkungen für die Betreiberinnen und Betreiber mit sich bringen. In den vergangenen Wochen habe ich immer wieder mit Menschen aus meinem Wahlkreis gesprochen, die verunsichert sind und sich Sorgen um ihre Familien und die Zukunft machen. So kann ich die Bedenken einer Familie, die ein Hotel und Restaurant betreibt ebenso gut nachvollziehen wie die Sorgen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands oder die Ängste der Vermieterin von Ferienwohnungen.“ Und dennoch hätten so viele von ihnen Verständnis für die harten Vorsichtsmaßnahmen - und das obwohl in manchen Bereichen vielleicht ein weniger hohes Ansteckungsrisiko besteht als in anderen.

Alle Maßnahmen haben ein Ziel, so dem Bundestagsabgeordnetem, den Verlauf der Ansteckungen zu verlangsamen. „Für mich waren die Hinweise und Anregungen, die ich bisher aus der Bevölkerung bekommen habe, wichtig für meine Arbeit, denn wir haben wichtige Entscheidungen treffen müssen.“

Foto: Heide Park Resort
Noch kein Neustart für Colossos, der größten Holzachterbahn Europas, in diesem Jahr in Sicht.

So seien Regelungen zum Kurzarbeitergeld und Liquiditätshilfen durch Kredite bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) besonders für die kleinen und mittelständigen Tourismusunternehmen beschlossen worden. Zudem habe das Bundeskabinett die „Gutscheinlösung“ für die Kultur- und Freizeitbranche auf den Weg gebracht: statt der Erstattung der Eintrittspreise sollen Kundinnen und Kunden grundsätzlich Gutscheine erhalten. „Mit dem jüngsten Beschluss der Beratungen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten bleibt auch für die kommende Zeit die Leitschnur unseres Handelns, dass wir alle Menschen in Deutschland so gut wie möglich vor der Infektion schützen wollen.“ 


Quelle: Klaus Müller