
28. April 2026 - 52 Aufrufe
Zoo Frankfurt: Bauplanung für das Savannen-Areal „Serengeti“ gestartet
Drei Großareale des Zoos sollen in den kommenden Jahren vollkommen neugestaltet werden. Den Anfang macht die Savannenlandschaft „Serengeti“. In einem Vergabeverfahren wurden Anfang April die Architekten und Fachplaner für den Bereich ausgewählt, die nun mit der Bauplanung starten.
Im September 2024 wurde der Masterplan Zookunft2030+ von Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, und Zoodirektorin Dr. Christina Geiger vorgestellt. In drei Phasen soll der zweitälteste Zoo Deutschlands modernisiert und für die Zukunft gerüstet werden. Bis 2039 sollen auf mehr als der Hälfte der Zoofläche ein afrikanisches Savannen- sowie ein Regenwald-Areal und eine große Anlage für Arten aus Südamerika entstehen. Die neugestalteten Tierhäuser und Außenanlagen sollen einen starken inhaltlichen und gestalterischen Bezug zu den Projektgebieten der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) in Afrika und Südamerika haben und so den Artenschutz im Zoo sowie den Artenschutz in den Ursprungsländern der Zootiere verdeutlichen.
Nachdem in 2025 die Zustimmung zum Masterplan des Zoos durch Magistrat und Stadtverordnetenversammlung erfolgte, wurden in einem umfangreichen Vergabeverfahren in Zusammenarbeit mit dem Amt für Bau und Immobilien nun die Planer für die erste Umbauphase „Serengeti“ ausgewählt.
Den Zuschlag für die Objektplanung Gebäude und Freianlagen erhielt Dan Pearlman Erlebnisarchitektur aus Berlin. Das auf Zooplanung spezialisierte Büro war in einem vorhergehenden Verfahren bereits mit der Erstellung des Masterplans beauftragt worden. Dem Büro obliegt die Koordination des multidisziplinären Teams aus Fachplanern etwa für Brandschutz, Tragwerk und unterschiedliche technische Bereiche.
Ziel der nun angelaufenen Planungsphase ist die Erstellung einer Bau- und Finanzierungsvorlage für den ersten Bauabschnitt – die etwa 2,4 ha große Serengeti-Anlage, eine Landschaft für Tiere der afrikanischen Savanne von Giraffe bis Spitzmaulnashorn. Ihre Fertigstellung ist für 2033 geplant. In Phase zwei folgt die Lomami-Anlage. Dieser Teilbereich stellt den tropischen afrikanischen Regenwald dar. Den Abschluss der Maßnahme bildet das Manú-Areal mit Arten aus Südamerika im Nord-Osten des Zoogeländes. Der Zoobetrieb wird während aller Bauphasen weiterlaufen.

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